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Marie, Irène und Petite Curie

Marie Sklodowska Curie (1867-1934) war eine polnisch-französische Chemikerin und Physikerin und zählt zu den einflussreichsten Wissenschaftlerinnen der Geschichte. Zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie war sie eine Pionierin auf dem Gebiet der Radioaktivität. Curie reiste im November 1914 zum ersten Mal an die Front in Frankreich und Belgien.
Redactie 01 September 2017

Gerettet durch Oranien: der Spion und Bürgermeister von Hamont

Ab 1915 verschlossen die Deutschen die Grenze zwischen Belgien und den neutralen Niederlanden mit dem „Todeszaun“. Diese elektrische Absperrung heimlich zu überqueren war lebensgefährlich. Wer nicht durch die Hochspannung getötet wurde, konnte von den deutschen Wachtposten niedergeschossen werden. Dennoch versuchten Flüchtlinge und Spione auch weiter, die Niederlande zu erreichen. Grenzbewohner wie Louis Keunen halfen ihnen dabei.
Redactie 22 August 2017

Eine Bunkerlinie entlang der niederländischen Grenze

Die belgische Grenze mit den Niederlanden war während des Ersten Weltkriegs keine gewöhnliche Staatsgrenze. Südlich der Grenzlinie herrsche Krieg, nördlich davon lagen die friedlichen, neutralen Niederlande. Die deutsche Armee investierte anfangs wenig in die Verteidigung dieser Nordgrenze. Ein Angriff aus den neutralen Niederlanden war schließlich unwahrscheinlich. Diesbezüglich ganz beruhigt waren die Deutschen allerdings nicht. Was, wenn die Alliierten sich für eine Invasion Belgiens vom niederländischen Zeeuws Vlaanderen aus entschieden?
Redactie 17 Juli 2017

Ein Netzwerk von Gängen

Am frühen Morgen des 7. Juni 1917 wurde es nach einigen Tagen intensiven Beschusses an der deutschen Front bei Mesen und Wijtschate plötzlich ruhig. Die Deutschen wunderten sich und begannen selbst zu schießen. Plötzlich waren gewaltige Explosionen zu hören und der Boden wurde wie von einem Erdbeben erschüttert. Neunzehn riesige unterirische Minen explodierten unter den deutschen Linien. Die Minenschlacht bei Mesen hatte begonnen.
Redactie 09 Juni 2017

Jozef Simons. Schriftsteller, Soldat und flämischer Nationalist

Der Erste Weltkrieg wurde schon bald nach dem Waffenstillstand zu einer dankbaren Inspirationsquelle für Künstler und Schriftsteller. Flämische Autoren porträtierten gern den tragischen Frontsoldaten, der nicht nur mit feindlichem Geschütz, Kälte und Ungeziefer fertigwerden musste, sondern auch mit herablassenden, des Niederländischen unkundigen Offizieren. Einer der Autoren, die über das harte Frontleben schrieben, war Jozef Simons (1888-1948). Er konnte dazu aus seinen persönlichen Erfahrungen als Soldat und Dolmetscher an der Yserfront schöpfen.
Redactie 22 Mai 2017

Die Madonnen von Pervijze

Während des Ersten Weltkriegs waren Tausende von Frauen an der Front als Sanitäterinnen oder Krankenpflegerinnen aktiv, darunter die geschiedene englische Hebamme Elsie Knocker und die wohlhabende Schottin Mairi Chisholm.
Redactie 12 Mai 2017

Eingefallene Gesichter

Schätzungsweise 180 000 Belgier arbeiteten ab 1916 als Zwangsarbeiter in deutschen Diensten. Besonders der Abtransport belgischer Zivilisten nach Deutschland rief eine Woge von Protesten hervor. Die belgische Exilregierung sprach von Sklaverei, und aus dem Munde von Kardinal Mercier wandte sich die katholische Kirche entschieden gegen die von den Deutschen durchgeführten Deportationen. Auch die alliierten Verbündeten sparten nicht mit heftiger Kritik.
Redactie 01 Mai 2017

Verstümmelt und verirrt

Der industrielle Charakter des Ersten Weltkriegs verursachte eine nie dagewesene Zahl von Verwundeten. Das machte eine effektive medizinische Organisation notwendig. Sehr viele verwundete Soldaten kamen um, bevor sie ein Feldlazarett erreichten. Andere wurden, nachdem sie versorgt worden waren, wieder an die Front geschickt. Eine dritte Gruppe erwies sich als nicht mehr für den Wehrdienst geeignet. Sie hatten ein Glied oder mehrere Gliedmaßen verloren oder waren durch umherfliegendes Schrapnell blind geschossen.
Redactie 23 April 2017

Die Amerikaner sind da

Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte der amerikanische Präsident Woodrow Wilson die Neutralität der Vereinigten Staaten gewahrt. Eine ganze Serie diplomatischer und militärischer Zwischenfälle machte diese neutrale Haltung mit der Zeit unhaltbar. Am 6. April 1917 erklärte der Kongress auf Wilsons Ersuchen hin Deutschland den Krieg.
Redactie 06 April 2017

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