Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier

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s.n. 1916, 04 April. Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier. Konsultiert 02 Dezember 2020, https://nieuwsvandegrooteoorlog.hetarchief.be/de/pid/416sx65809/
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Zweïte Ausgabe (B) Preis 10 Pfennig Belgifcherkurier 58 Der Bcleische Kurier erscheint in Briissel tlglich (auch Sonutags) zweimal (Ausgabe A u. B). iuifabe A (in deutscher Schrift) erscheint jeden Nachmittag. Gratisbeilagen diesef Aiisoabe' Dienstags und Freitags „Belgischer Bilder-Kurier", Sonntags „Die Kriegspost". Auseabé B (Morgenausgabe in lateinischer Schrift) erscheint ohne Beilagen. Finsenduneen sind nur an die Schriftleitung, nicht an einzelne Personen zu nchten. Fur unverlangt eingesandte Manuskripte kann keihe Gewàhr ùbernommen werden. Der Bezug kann durch die Postanstalten oder durch unsere Vertriebsstellen erfolgsa, Bezugspreis monatlich Ausgabe A: M. 2,20, Ausgabe B: M, 1,80. Beide zusammen M.3,75, Anzeigen werden nur fur beide Ausgabenzusamm.angenomm. Zeile 50 Pf., Reklame M. 1.50, Telegramra-Adresse: Kurierzeit-Brûssel. Bankverbindung: Deutsche Bank, Briissel. Sprechstunden d. Schriftleit. : U—12 u. 5—6. Geschâftsstelle Briissel : Cornet de Grsz Str. 1. Berliner Schriftl. u.Gcschàftsstelle: BerlinSW48, Wilhelmstr.8. Fernsp.Nollend. 138—145. Niimmer 84 j Briisseî» Dienstag, 4» April 1916 IL iaSirgang Deutsche Lnftschiffe über Schottland. Der dritte Luftangriff auf Grofibritannien. l)or amtliche deutsolio Heeresbericht vom 3. April, don Trîr unter Tageschronik wiederholen, spricht im allge-meinen von einem neuen Luftangriff auf die englische Ostkiïste. Er nenut ferner als Angriffsortc London, sowie die franzosische Kanalfestc Dûnkirchen. Der noue Luftangriff liât aber eine nocli weit grôfiere Ausdehnung gchabt. Wie aus nachstehenden Telegram-men hervorgeht, haben unsere Luftschiffe gleiclizeitig auch die schottischc Hauptstadt Edinburgh angc-griffen. Es liandelt sicli dabei also offenbar um eine Parallcl-Aktion zweier Geschwader. WTB. Berlin, 3. April. (Amtlick.) Zum dritten Maie griîf ein Marine-Luftschiff-Ge-schwader in der Nacht vom 2. zum 3. April die englische Ostkuste, diesmal den nordlicben Teil, an. Edinburgh und Leith mit den Dockan-lagen am Firth of Forth, New Gastle und die wich-tigen Werftanlagen, sowie Hochôîen und Fabriken am Tyne-FluB wurden mit sehr gutem Erfolge mit zahlreichen Spreng- und Brand-Bomben belegt. Ge-waltige Brànde und heîtige Explosionen mit ausge-dehnten Einstiirzen wurden beobachtet. Eine Batterie bei New Castle wurde zum Schweigen ge-bracht, Trotz heftiger BeschieBung sind aile Luftschiffe unbeschâdigt zuriickgekehrt und ge-landet.Die englischen Meldungen iiber die Luftangriffe. WTB. London, 3. April. (Amtlich.) S o n n t a g nacht besucbten Z o p p e 1 i n e die Kiiste von Schottland und die nordlichen und stid-ôstlichen Grafschaften und lieBen Bomben fallen. i WTB. London, 3. April. (Amtiich). Zwci Luftschiffe nàherten sich in der 1 c t z -ten Nacht der nordostlichen Kiiste. Nur eins iiberflog die Kiiste, das andere kehrte um. Bis jetzt sind 16 Todesopfer und ungefàhr 100 Verwun-dete bekannt. 8 Wohnhâuser wurden zerstort, ein grôBerer Brand wurde in einer Mobelpolieranstalt verursacht.WTB. London, 3. April. Das Kriegsaint teiit unter dem 2. April mit: Die Gesamtsumme der durch die Zeppelinstreife in der Nacht zum 31. M a r z hervorgerufcnen Unglûcksfâlle belàuft sich bis jetzt auf 4 3 Tote und 6 6 Ver-w u n d e t e. Ungefàhr 200 Spreng- und Brand-bombett wurden abgeworfen. U. a. wurden drei Wohn-Iiauser und zwei Hiitten zerstort oder teilweise beschâdigt. Hilitârischer Schaden wurde nicht (?) verursacht. Eine Anzahl englischer Flieger "ist aufgestiegen, um die Zeppe-linschiffe anzugreifen. Leutnant Brandon, der 6000 FuB hoch aufstieg, sali um 9,45 Uhr abends einen Zeppelin ungefàhr 3000 FuB iiber sich. Auf 9000 FuB iiberflog er den Zeppelin und griff ihn an, indem er einige Bomben abwarf, wohei drei, wic er glaubte, trafen. Uni 10 Uhr nachts iiberflog er abermals das Luftschiff und warf zwei weitere Bomben auf dessen Spitze. Brandons Flugzeug wurde mehrmals von Maschinengewehrgeschossen ge-troffen, die von dem Zeppelin gewesen sein diirften, der ein Maschinengewehr, Munition, Petroleumbehâlter, sowie Maschinenteile oberhalb der Tbemsemiïïtdung abwarf. Han^ îst es von friiheren Meldungen schon gewohnt, daû dio englischen Verluste stets selir niedrig angegeben werden. , nn man clies in Keehnung stellt, mufi nach den varstehen-. Melduqgcn diesmal der Schaden ganz erheblich gewesen «ein. jvir ycrweisen hierûbcr auf unsere amtlichca Bcnchte. Der Wiener amtliche Bericht WTB. Wien, 3. April, Russischer Kriegsschauplatz. Die feindliche Artillerie entfaltete gestern auf fast allen Teilen der Nordostfront erhôhte Tâtigkeit. Sonst keine besonderen Ereignisse. Italienischer und siidôstlicher Kriegsschauplatz. Unveràndert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. y. Hoefer, Feldmarschall-Leutnant. * Kriegsmimster v. Krobatin in Monténégro. WTB. Wien, 3. April. Aus dem Kriegspresse-Quartier wird ge-meldet: 3. April: Kriegsminister Generaloberst F r e i h e r r v. Krobatin ist am 31. Mârz in C e t i n j e eingetroffen und von den osterreichisch-ungarischen Offizieren und* Be-amten sowie zahlreichen montenegrinischen Offizieren feierlich empfangen worden. General Milutin Wukotik, ein Halbbruder der Konigin Milena, stellte die montenegrinischen Offiziere vor. Der Metropolit Mitrofan hielt eine Ansprache, in der er seine grofîe Freude iiber die Ankunft des Ministers ausdriickte und versicherte, daB das ôsterreichisch-ungarische Militargouvernement ailes môgliche getan habe, um dem montenegrinischen Volk in allem zu helfen. Der Metropolit hob mit Befriedigung her-vor, daB die siegreichen ôsterreichisch-ungarischen Trup-pén, am 1. Tage der Besetzung angefangen, sich gegen das montenegrinische Volk niilde und freundlicli benominen hiitten, wofiir der Metropolit dem Kriegsminister namens des montenegrinischen Volkes warmstens dankte. Der Metropolit schloB mit dem Ausdruck der Hoffnung, daB der Minister beim Kaiser und der Osterreichisch-ungarischen Regierung ein Dolmetscher der wârmsten Dankbarkeit des montenegrinischen Volkes sein werde. Der Kriegsminister versprach, dem Kaiser von der loyalen Ge-sinnung und Dankbarkeit des montenegrinischen Volkes zu berichten. Freiherr v. Krobatin reiste am 1. April nach Skutari weiter. Der Erîolg eines frùheren Fliegerangriîîs. E i g e n e r Drahtbericht des Belgischen Kurier s, Kôln, 3. April. Dsr «Kôlnischen Zeitung» wird aus B s r I i n berichtet: Nunmehr werden die Einzeîheitea eines a m 19. Mârz erîolg-reieh durchgeîuhrten schneidigen Fliegerangriffs auf die englische Sudostkiiste bekannt, wobei Dover, Deal und Ramsgate ausgiebig mit Bomben belegt wurden. Die englische Berichterstattung hat damais zugestehen miissen, daB Dover noch keinen schwereren Angriff erlebt hat. Dort galt der Besuch der deutschen Fiieger haispisachlieh den HaFen-aniagen und Befestigungsv/erken. Im Hafen wurden drei Dampfer beschâdigt und E«Bei'Q-,:m ein Teil des groBen Admiraiitâts-Piers zerstort. Ferner wurden militarische Lager-seliuppen sowie andere Schuppeu mit Bestanden îur Heer und Flotte getroffen und sind niedergebrannt. AuBer einigen Hâu-sern wurde ein Lager mit Geschtitzteilen und der Hafenbahnhoî zerstort, auch das Postgebâude ist teilweise zerstort. Auch in Deal wurde erheblicher Schaden angerichtet. Mehrere Militarmagazine, der Bahn-hof und ein Teil der Bahnlinien sind zerstort. Die Brânde, welche die zuerst geworfenen Bomben verursacht hatten, wurden auch von anderen Fîugzeugen, die Dsal eine Stunde spàter ùbtrflogen, béo^achtet. In Ramsgate v/u?£<s der Eahahoî, eine Fabrikaalage, groSe Schuppemaîagsa und eine im Hafeq liegende F lotît le, anseheinend Minensuchboote, mit Bomben belegt und dabei einwandfrei mehrere Briinde beobachtet. Auch a,uf Tankanîagea in Margate wur-cltji einige Bomben geworfen. Die iibrigen englischen Sorgen. ov. Amsterdam, 8. April. (Priv.-Telegr.) Gestern tuer eingetroffene englische Blatter vom Freitag und Sonnabend zeigen, daB Englands grôBte Sorge, die Rekrutierungsfrage, immer unlôsbarer wird. Es handelt sich jetzt nicht mehr um die Werbungsar-beiten, sondern um die Môglichkeit, iiberhaupt noch Manner aufzutreiben. Dies spricht die «Daily Mail» deutlich aus, indem sie sagt, die Zaht der Leute, die sich fur die freiwillige Rekru-tierung stellten und der Manner, die auf Grund des Dienst-zwanggesetzes ausgehoben wurden, genugten zusammen den Anforderungennicht. DasKabinett beschâïtigt sich jetzt un-ausgesetzt mit der Frage, woher es mehr Leute nehmen soli. Vorgeschlagen wurde schon die Erhôhung der Aitersgrenze bei allen, bei den Verheirateten bis zu dem 45. Lebensjahrei Ueber die Ausstandsbewegung versucht die Presse die Oeîfentlichkeit durch die Behauptung zu be-r u h i g e n, daB die Bewegung im Abnehmen begriffen sei und die Streitigkeiten bald beigelegt sein wurden. Offenbar aber wird diese Behauptung auf Befehl des Pressebureaus aufge-stellt (sie hat in allen Blattern den gleichen Wortlaut). Es gehôrt aber jedenfalts ein gut Stiick Optimismus des Lesers dazu, ihr Glauben zu schenken. -y— DaB sich die I r e n die Zwangsabfiihrung ihrer Fiihrer nicii; ohne weiteres gefallen tassen werden, war vorauszusehen. In Dublin demonstrierten 2000 Mann, indetf* sie durch die Graftonstreet zogen. Ein paar Soldaten, welche die f englische Flagge zu hissen wagten, erhielten aïs Antwort fiinî , Revolverkugeln. Bei Trinity Church, dem Hauptplatz von Dublin kam es zu Tu mut t en. Der Landarbeitermangel in England. Aiif einer Versammlung in England, die iiber der}'' Leutemangel auf dem Lande beriet, wurdu festgestellt, daB' die englische Landwirtschaft sich niemals in so ernster Lage befunden habe wie gegenwârtig. Die Vorbereitung des Bodens zur Friihlingssaat werde schan erheblich verzogert. Man musse dagegen protestieren, dàS die Bereitstellung von Kinderarbeit, die man entgegen viel-fachen Behauptungen im UebermaB. ausniitze, ins Belieben der Lokalbehôrden gezogen werde. Der Unterstaatssekre-tar Acland erklârte, die schwierige Lage der A r -mee lasse Beurlaubungen fur Arbeitszwecke auch iïir" kurze Zeit kaum mehr zu. Die Riicksicht der Armee auf die Zivilbecliirfnisse habe ihre âuBerste Grenze erreicht und von dieser Seite kônne eine Beseitigung der Schwierigkeit der englischen Landwirtschaft nicht erwartet werden. — Das hollandische Nachrichtenbureau berichtet aus London, daB die englische Regierung im Hinblick auf die S e 11 e n -beit von Handwerkern vom Publikum verlangt, neue Bauten nur mit Genehmigung der Regierung ausfiihren zu lassen. Hollands bewaffnete NeutraSitât. zv. Haag, 3. April. (Priv.-Telegr.) Heute mittag fand ein a u B e r o r d e n 11 i c h e r Ministerrat statt. al. Rotterdam, 3. April. (Priv.-Telegr!) Gestern tauchten weitere alarmierende Geriichte auf. Man hat allgemein das Gefiihl, daB, wenn die groBe Masse die Bedeutung der getroffenen VorsichtsmaBnahmen auch immer noch nicht versteht, doch eine unmittelbare Gcfahr noch nicht vorhanden ist. Niichternen Beobachtern erscheint iibrigens die jetzige weitere Verstarkung der VorsichtsmaBnahmen keineSr. ^ wegs iiberraschend, weil dem Friihjahr fiir die Ënt • wicklung der militarischen Lage allgemein groBe Bedeutung • ~ zuerkannt wird und es daher nicht wunder nehmen darf, da bei dem jetzigen giinstigen Wetter, dem Auftrocknen des Bodens, den langen Tagen und den klaren Nachten die Bedingungen fiir Operationen in grofiem Stil zu Land , und zur See sich von selbst ergeben, daB Holland in seiner • exponierten Stellung jetzt aile seine NeutralitâtsmaBnahmcn verdoppelt und scharfa Ausschau hait DaB man auch i n Deutschland Verstândnis zeigt und der -i wîssenhaften Beobachtiing der Neutrali-^ 15-1 s ç i t • n § H o 11 a a d s ge r e efi t wird, wîrd .Mec be< grult. "Wîe sehon H^edeïholt- betont wurde, hedingt d|e "entsehloesene H-altung Hollands die Wahrung seiner Neutra-ntât nach jeder Selte und, die Zuriickweisung jeder Ver-: letzung seiner Souveranitat'. Das bedeutet- aber keineswegs eine Beteiligung Hollands am Kriege, weil eine bewajffnete Zuruckwemins von Uebergriffen seitens Neuftaler nach

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Dieses Dokument ist eine Ausgabe mit dem Titel Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier gehört zu der Kategorie Oorlogspers, veröffentlicht in Brüssel von 1915 bis 1918.

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