Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier

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s.n. 1916, 15 Fevrier. Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier. Accès à 13 juillet 2020, à https://nieuwsvandegrooteoorlog.hetarchief.be/fr/pid/qv3bz62324/
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Belgilcherkurier Der Belgische Kurier erscheint in Brussel taglich (auch Sonntags) zweima! (Ausgabe A u B). Ausgabe A (in deutscher Schrift) erscheint jeden Nachmittag. Gratisbeilagen dieser Ausgabe: Dienstags und Freitags „Belgischer Bilder-Kurier", Sonntags „Die Kriegspost". Ausgabe B (Morgenausgabe in lateinischer Schrift) erscheint ohne Beilagen. Einsendungen sind nur an die Schriftleitung, nicht an einzelne Personen zu richten. Fiir unverlanet eineesandte Manuskriote kann keine Gewâhr ûbernommen werden. Der Bezug kann durch die Postanstalten oder durch unsere Vertriebsstellen erfolgen. Bezugspreis monatlich Ausgabe A: M. 2,20, Ausgabe B: M. 1,80. Beide zusammen M.3,75. Anzeigen werden nurliir beide Ausgabenzusamm.angenomm. Zeile 50 Pf., Reklame M. 1.50. Telegramm-Adresse: Kurierzeit-Brûssel. Bankverbindung: Deutsche Bank, BrCssel. Sprechstunden d. Schriftleit.: 11—12 u. 5—6. GeschMftsstelleBrûssel: CometdeGrez Str. 1. Berliner Schriftl. u.Geschàftsstelle: Berlin SW48, Wilhelrastr.8. Fernsp.Nollend. 138—145. Nommer 42 BrSssel, Dienstag, 15. Februar 1916 91. ]aWgaiig Die günstige Entwicklung der Beziehungen zu Amerika. r*Mv Kônig Ferdinand in Wien. Wien, 14. Fobruar. Der Kônig der Bulgaren ist vormittags hier einge troffen. Er wurde auf dem Bahnhofe von Erzherzoj Karl Franz Joseph namens des Kaisers begru31. Eiiu groBe Menschenmenge brachte stiirmische Huldigun g en dar. Die Station ist reich beflaggt. Der Kaiser verliel dem bulgarischen Gesandten Tonschew den Eisernen Kronen orden I. Klasse. Der Kônig der Bulgaren hat iieute mittag den Kaiser in Schônbrunn einen Besuoli abge-stattet. Lu Schlosse selbst war der Kawer in der Gala-Uniform eines Feldmarschalls seinem Gast aus seinen Gc-màchern entgegengegàngen. Die BegrilBung war ûberauï herzlieh. Beide Herrseher kJiBten einan/ier innig^ S»ie ■iogen sicli soaann In die Geiî^bnét zuruck unû biifcoei lange Zeit im Gesprâch. Um 12M Ulir fand in der kleinei Galerie Fruhsttickstafel beim Kaiser statt, ar der autSer den Herrschern als Gâste teilnahmen E r z -he r z o g Karl Franz Josef, Radoslawow, Sehekov. und Sawon. Das gesamte ubrige Gefolge, der bulgarische Gesandte mit den Herren der Gesandtschaft, der Ehren-dienst, die Minister Baron v. Burian, v. Krobatin, Grai Stiirckh, Graf Tisza und der Hofdienst. Zur Rechten des Kônigs saC Radoslawow, zur Linken des Kaisers Erzherzog Karl Franz Josef und'Baron v. Burian. Nach dem Friih-stiick hielten beide Herrseher Umgang. Der K a i s e i s p r a c h zunâchst mit Radoslawow und Schekow, der Kônig mit den Ministern Baron v. Burian und v. Krobatin, sowie den beiden MinisterprHsidenten. Deutschland und Amerika. Die amerikanische Presse hat, wie berichtet wurde. sebon seit einigen Tagen sekr eingehende Mitteilungen tiber die Beilegung des «Lusitania»-Falles gebracht. Diese Meldungen diirfen, wie uns eine eigene Information an un-terrichteter Stelle in Berlin sagt, den Tatsachen insoweit entsprechen, als eine Einigung in der Hauptsache erzielt worden ist. Die Standpunkte der beiden Regierungen sind einander nàhar gertickt, dabei darf als selbstverstândlich angenommen werden, daB von deutscher Seite die Grenze der Zugestandnisse dort liegt, wo sie vom Reichskanzler in der Unterredung mit Herrn v. Wiegand gezogen wurde. Bis zu einer festen Formulierung diirfte aber einige Zeit vergehen. Ferner crhalten wir folgenden Drahtbericht: Kôln, 14. Februar. (Priv.-Telegr.) Die Unterredungen amerikanischer Zeitungsmânner mit déni Unterstaatssekretàr Zimmerman und mit dem Reichskanzler v. Bethmann Holweg haben in Washington, wie der «Kôlnischen Zeitung» von dort gemeldet wird, ungeheures Aufsehen hervorgerufen, indem sie dem Land die Augen o-îfneten. Die amtlichen amerikanischen Kreise beeilen sich mit Aus-driickens des Bedauerns, daB ein falscher Eindruck herrschen konnte; niemand fcabe jetzt eine Demiitigung Deutsch-lands beabsichtigt, und keine amerikanische Regierung hâtte dies versuchen kônnen. Die Unterredungen erfiillen offensicht-lich den guten Zweck, dem Publikum die Augen zu ôffnen iiber die Gefahr, die in der bisherigen Haltung der amerikanischen Regierung gegen Deutschland lauerte. Eine neue Aeufierung Gaffneys. rt. Miinchen, 14. Februar. Der friih.ere amerikanische Generalkonstil in Miinchen, Gaffney, setzt in der «Miinchener Zeitung» seine Enthtillungen iiber Amerika fort. Gaffney betont, daB die drei groBen Ereignisse der letzten Tage: dio zukilnftige: Fuh-rung des U-Bootkrieges gegen England, die Unterredung mit dem Reichskanzler und der Riicktritt des amerikanischen Kriegsministers Garrison das ganze Netz von Feindseligkeiten, gfiïen Deutschland plotzlich zerrissen babe. Wilson habe durch IDer Wiener amtliche Bericht. WTB. Wien, 14. Februar. Russischer Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Geschutzkampfe an der kiistenlandischen Front waren gestern an einigen Stellen sehrheftig. Unsere neue gewonnene Stellung im Rombongebiet wurde gegen mehrere feindliche Angriffe behauptet. ISûdôstllcher Kriegsschauplatz. Die in A1 b a n i e n operiereiidfin K. u. K. Streitkrafte i. g«wa».iîcu util iiafyu Vorti'Sppelî den unteren Arzon. Der B Feind wich auf das Sudufer zuriick. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. v. H o e ï e r, Feldmarschall-Leutnant. seinen Kriegsminister Garrison eine Militârvorlage im amerikanischen KongreB durchbringen wollen. aber der Kongrefi habe gezeigt, daB er von den Planen Wilsons nichts wissen wolle; dadurch habe Wilson eine unerhorte Niederlage erlitten; Prâsident Wilson habe geglaubt, in den englisch-amerikanischen Zeitungen die Stimme des amerikanischen Yolkes zu hôreu und sei sich nicht dariiber klar gewesen, daB diese ganze FreB-fehde der grôBte politische Schwindel aller Zeiten und aller Jahrhunderte gewesen sei. «Wir Amerikaner», so schlieBt Gaffney, «haben wahrend dér gauzen Zeit gewuBt, daB Wilson nicht im Sinne des ganzeu amerikanischen Volkes sprach, aber wir sind jetzt von Herzen froh, daB endlich die amerikanische Volksvertretung Wilson ihre Ansicht kund gétan hat. Ich bin iiberzeugt, daB nunmehr das Ende der M i B v e r -stândnisse zwischen Deutschland und Amerika gekomraen ist. Die vielen Patrioten diesseits und jen-seits des groBen Wassers wissen, wie dringend notwen-dig die allerbesten Beziehungen zwischen dem friedlich gesinnten Amerika und dem fur den Frieden kâmpfenden Deutschland sind.» Riistig vorwârts in Albanien. Eigener Drahtbericht des Belgischen Kurier s. Kôln, 14. Februar. Die Agentur Havas meldet, wie der «Kôlnischen Zei-tug» aus der Schweiz telegraphiert wird, aus Athen: Die Bulgaren haben F i e r i, 30 Kilometer nôrdlich Valona, 65 siidlich Durazzo, in Albanien b e s e t z t. Essad Pascha. tb. Lugano, 14. Februar. (Priv.-Telegr.) Es wird bestâtigt, daB Essad Pascha mit seinen Sôld-nern sich nach Korfu einschiffte, um sich mit dem ser-bischen Heer zu vereinigen. Vor der Abreise dekorierte Essad Pascha — mit welchen Orden wird natiirlich nicht gesagt — samtliche serbischen Offiziere. Die Wirkung der Beschiefiung r . von Belfort. zk. Basel, 14. Februar. (Priv.-Telegr.) Nach dem Belforter Blatt «Alsace» hat ein groBer Teil der Belforter biirgerlichen Bevôlkerung infolge der BeÊchiefiucg die S t a dt y c r 1 a s s e n3 Unsere Gegner und die Kolonien. e. In letzter Zeit ist eine Reihe von englischen und fran-zosischen Biichem ërschienen, welche bestimmt sind, in Frank-reich und'England das Interesse an Deutschlands Kolonien zu weeken. "Von diesen Buchern verdienen einige besondere Aufmerksamkeit: «La Provocation Allemande aux Colonies» von Pierre-Alype, mit einem Vorwort des franzôsischen Unter-richtsministers, ehemaligen Gouverneurs von Indochina, Albert Sarraut und «South-Westafrica» von Albert F. Calvert, einem bisker nur auf australischen Gebiet englischen Forscher, welcher gleichzeitig weitere Werke iiber Deutsek-Ostafiika, Kamerun und Togo sowie die deutsch-afrikanischen Kolonien im allgemeinen aiîkiindigt Aile diese Biicher, môgen sie ihre i*u'gafc?n aticj. ■»-./, den verschitdtusten Gsaêh't^pùnkten, militàrischen, politischen' «nd wirtschaftlichen, aus anfassen, Stimmen darin iibereiu, daB sie die Kolonisationsmethoden des eigenen Landes in den Himmel heben und jede deutsche Kulturarbeit in Afrika verneinen. Wo sie nicht umhin kiinnen, geleistete Arbeiten zu erwâhnen, sehieben sie ilmen milits-ristische Beweggriinde imter. Dieser angebliche deutsche Militarismus und die angebliche teutonisclie Eroberungswut mUssen dann auch herhalten, um das in dem Yorgehen von England und Frankreicli in Afrika liegende, nicht zu entschuldigende Verbrechen an der weiBen Rasse zu verteidigen. Man greift dabei zu allen nur denkbaren Entstellungen, Fàlschungen und Yerdrehungen der Gesqhichte, stempelt AeuBerungen einzelner Privatleute und einzelnev Zeitungen zu Auslassungen der deutschen Regierung, kurz, man verzichtet, Um seiii Ziel zu erreichen, auf jedes Ehrlichkeits-und Anstandsgefiihl, wie wir das auf gegnerischer Seite wahrend dieses Krieges ja so gewohnt sind. Nebenbei versucht man nattirlich auch noch, die Neutralen graulich zu machen, indem man Deutschland Absichten auf niederlândische, spa-nische und dânische Kolonien andichtet. Mit edler Drèistigkeit gibt man zu, daB man selbst seit dem Jahre 1870 ein viclfachea dessenf was Deutschland an Kolonien auf friedlichem Wege er-worben hat, durch Feldziige — die eiu Heldengedicht fiir sich bilden, sagt der Franzose — und diplomatische Kiinste an sich gebracht hat, trotz kleinerer Bevôlkerung und geringerem Ausdehnungsbediirfnisses. Der Englander Calvert, der wahr-scheinlicli um auf Neutrale grOBeren Eindruck zu machen, seine spanischen Ordensauszeichnungen unter seinen Namen setzt, meint, es wâre Zeit, jetzt die Geschi'chte des deutschen Ko-lonialbesitzes zu schreiben, denn sic sei eine abgeschlossene Periode. In der Vorrede zu seinem Buch «Sudwestafrika», das dem General Botha als dem «Vollender englischen Ehrgeizes emes allbritischen Siidafrikas» gowidmet ist, wàrmt er wieder die Màr von der deutschen Eroberungsabsjcht auf Sttdaïrika auf in einer Weise, die uns eigentlich nur stolz machen konnte, weim die Mahr wahr wâre, denn er traut angeblich den paar tausend deutschen Mannern in Sudwestafrika zu, da!J sie stark genug gewesen wâren, ganz Siidafrika der deutschen Herréchaft zu imterwerfen, ' wahrend England Hunderttausende aufbieten muBte, um nur einen Teil, die Burenrepublijjon unter den Union Jack zu zwingen. Diese Tatsache fiihrt Calvert vorsichtiger-weise allerdings' nicht an, denn damit wiirdc er ja seine Phra-sen von vornherein der Làcherlichkeit preisgegeben liaben. Er hofft wohl, daB seine Leser ihm den Gefallen tun, sich nicht mebr an diesen erst l'A Jahrzehnt zuriickliegenden Abscbnitt siidafrikanischer Geschichte zu erinnern. Wollte man aile die Ungereimtheiten, Lugén und Entstellungen, welche die englischen und franzôsischen Schriftsteller in ihren Werken iiber unsere Kolonien sich leisten, Punkt fiir Punkt richtig stellen, so konnte man einen dicken Band damit fiillen. Sie sind uns aber einmal diese Arbeit nicht wert. Was der unbefangenen Welt gegenuber nôtig war zu sagen, ist aufierdem von amtlicher deutscher Stelle bereits gesagt worden. Franzosen und Englander bekehren zu wollen, wâre in diesem Zeitpûnkt zijj,dem nur ein hoffnungsloser Versuch am untaug-lichen Objekt. Im iibrigen rechtfertigt die bliihendo Entwicklung unserer Schutzgebiete selbst die deutsche Iiolonialpolitik am besten. Einen Erfolg aber erzielen Englander und Franzosen durch ihre eifrige Beschâftigung mit unserem Kolonial-besitz, den sie sicherlich nicht erwarteten, niimlich daB sie jedem Deutschen die Wichtigkeit und Bedeutiuig eines solchen Kolooialbesitzes noch einmal nachdrucklich yor Augen riicken. Zv/eîtf Aits^abe (B) Preis 10 Vîennig

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Cet article est une édition du titre Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier appartenant à la catégorie Oorlogspers, parue à Brüssel du 1915 au 1918.

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