Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier

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s.n. 1916, 01 Mei. Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier. Geraadpleegd op 15 mei 2021, op https://nieuwsvandegrooteoorlog.hetarchief.be/nl/pid/kw57d2rh2d/
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Kosten rtirer eigenen Nèthrstoffe weiter und verzehren wàhreaci ihrer Aufbewahrungszeit 20—30 Prozent derselben. Darum ist das Trocknen von hoher volkswirtschaftlich,er Bedeutung. Die Verluste an NSJjrstoffen ohnc Trocknung sind uiri so gîfiBer je bedeutendér der Feuchtigkeitsgehalt der geern-teten Erzeugnisse ist. Nach wissenschaftlichen Feststellungen bereehnet sich der Substanzverlust bei allen Ktirner- und Hulsen-friichten auf durchschnittlich 5 Prozent. Dieser Verlust. ist es aber schliefilich nicht allein, der dure,h die TrocknuUg vermieden wird. Die in don Erntemengeu verbleibendo Feuchtigkeit be-giinstjgt das Wachstum von Mikroorganismen, die Zersetzung herbeifuhren und den Genufi- und Futterwert sowie aueh die Keimfàhigkeit erhoblicb herabsetzen. Aile diesc Nachteils werden durch das Trocknen vormie-dtn, — Grund genug, diese Einrichtung alJentbalben dort eiii-zufiihren, wo ihre Verwendung wirtsch<"ftlieh ist, also in- dea meisten Fâllen wobl al? Nebenanlage, die Abgase. gebrauc-hten Dampf und Abwasser nutzen kann. Bulgarischer Gluckwunsch an den Kaiser. Die in Bad Horaburg zur Kur weilenden bulgarischen Offiziero sandten, wie uns ein Privat-Telegramm meldet, dèm Kaiser zum Osterfèst einen Gluckwunsch, auf den der Kaiser gest.eren eine tele-graphische Antwort gab. Das Telegraanm lautet: «An Herrn Major Grigorow. Seine Majestat der Kaiser und Konig lassen fur .^die allerhochstdemselben zum Osterfest ûbermittelten Wtinsche der in'Bad Homburg weilenden bulgarischen Offiziero bestens danken und sic mit dem Wunschc baldiger Genesung herzlich erwidern. Freiherr v. Lynker, Generaladjutant.» Obsternte und Schulkinder. Ein ErlaH des preuBischen Unterrichtsministers béton t die Wichtigkeit der heurigen Obst-i:rnte fUr die Volksverpflegung und ordnet an, dafi altéré Schulkinder fur die Obsternte beurlaubt werden sollen, damit nichts zu verkommen braucht. Ein Kriegerfriedhof in Spandau. Auch S pan dan wird dem-nàclist einen Heldenfriedhof erhalten. Er wird an einer be-tonders schôn gelegenen Stelle des neu ersohlossenen Teiles des Kirehhofes in der Pionier-StraBe angolcgt werden. Der Ent-wurf wird gegenwartig im stàdtischen Bauarnt ausgearbeitet. Auf dem Heldenfriedhof werden die in Spandau verstorbenen oder dorthin ubergefiihrten Kriegsteilnehmer zur letzten Ruhe bestattet werden. Der Erste Bareermeister von Kopenlck, Dr. Langerhans, der in Polen die Burgermeisterstelle von Lomseha verwaltet hat, ist vorlaufig aus dem Heeresdienst und der Zivilverwal-tung in Polen entlassen worden und hat jetzt die Leitung der Kôpenicker Stadtverwaltung wieder iibernommen. — Der Amts-und Genieindevorsteher Holle in Beriin-Mariendorf, der an Htelle des auf dem Felde der Elire .gefallenen Biirgermeisters Dr. PriihB zum Gemeindevorsteher Mariendorfs gewahlt wurde, int vom Minister des Innern zum Biirgermeister ornannt worden. Burgermeister Iioilc war ein Jalir vor seiner Gemeindevorsteher-wahl als besoldeter Syndikus und Schoffe in Mariendorf ge-wiihlt worden. Vorher war er als Magistratsassessor in der Spandauer Stadtverwaltung besch&ftigt. Die Leistungen unserer jugendlichen Kriegsïreiwilligen. Der Bund fur Schulreform in Leipzig hat beschlossen, Doku-mente liber das Verhalten und die Leistungen der jugendlichen Kriegsfreiwilligen zu sammelirund spater an zustandigen Stel-len genaue weitère Auskunft, dartfber einzuholeu. In Betracht kommen Brioie, Gedichte, Drt-eGe ûb6r Kriegstrex-willige von Kriegsfreiwilllgen im Alter von 16—20 Jahren. In diesem Krîege sind Hunderttausende von jugendlichen Kriegsfreiwilli-gen vielfach von der Schulbank fort ins Feld gezogen. Was sie leisten oder nicht leisten, wie sie sich bewâhren, das gibfc uns unter Umstânden oiiien Mafistab ab zugleich fur die- Leistungen und Mîingel unseres gesamteii Erziehunsrswesens. Min-destens ab'er wird das Verhalten dieser Jugendlichen unter dem Druck des gewalt.igen Kriegserlebens einen wertvollen Beitrag fitr die Psychologie iibrhaupt liefprn. Wissenschaft, Kunst, Technik. BjSrnRors Sommerseit-Hymne, In der «Politiken» vom t5. Juli 1804 ergriff BjiSrnstjerne BjOrnson das Wort ftir eine bessere Verwendung des Tageslichts. In dem Artikcl heiBt es u. s.: «Kehrt zur Sonne zurflrk, lebt mit der Sonne; sie ist die Urquello der GeSundheit . . . Die Abkehr von der Sonne i?t der Unmut des Gesehlechts; Griibolei und BlaBheit ?ind «iio Kinder der Nacht. Weshalb wâhle ieh aus den viélen Ursaehen der Nervensrhwâchung gerade unser Leben gegen die Sonne heraus, das immer mehr die Oberhand gewinnt? Weil dieser LTrsacbe am leiehtesten zu helfen ist, weil sie einmal geheilt das, Gewissen weekt.. Der Staaf braucht ja, nur eine Anzahl Ge-set.ze einzuftlhren. Yon dem Tage an, an dem die Bureaus des Staates und aile Schul°n des Staates ihre Arbeit, friihmorgens beginnen und um dio Mittagszeit schliefien wiirden, kann man davon fiberzeugt sein, dafi aile snderen aueh mitgehen wtlrden. Mittàg wird wieder Mittag. Die GeschSfte schlie6en gegen Nachmittag, der Abend wird wieder Abend, die Theater spielen von 4 bis 7 oder von 5 bis' 8, und um 9 Uhr ist ailes ge-schlossen und dunkel wie auf dem Lande, wo man niemals aufgehôrt hat, am Tage zu arbeiten und in der Nacht. zu schla-fe». Die Aendening'kostet nichts. Im Gegenteil! Eine un-endliohe Ersparnis an Licht und Brennmaterial — und an menschlicher Kraft.-» Welche Tiere werden in den Kriegsdienst gestellt? Heute, so kann die Antwort lauten, im weséntlichen nur Pferde und Hunde, jedoch auch Kaniele, Maulesêl, Renntiere, Elefanten, ja auch LOwen, cndlich auch Tauben zum Zwecke der Ueber-mittlnng von Nachrichtén. Aber als kriegerische Wachter haben noch andere Tiere gedient, nâmlich auBer den GSnsen des Ka-pitojs auch vielfach Raben, Elstem, Schweine, Pfauen und sogar — Frôsche. Wagserfrôsche verschwinden nSmlich schon bei der leisesten AriDîiherung ein'r Person, indem sie plumpsônd ins Wasser springen. Sie wurden daher in grOBeren Mengen in den mit Wasser gefiillten Festiuags- und Burggràben gehalten und meldeten durch .das Ger&usch des Ins-wasser-Phimpsens den bei dunkler Nacht sich nàhemden Feind an. Handel und Wirtschaft. Aus dem belgischen Wlrtschaftsleben. Generalversammlungen. Die nachstehenden Gesellschaften laden zuihren Generalversammlungen ein: «Fédération française et belge de Tramways», zum 9. Mai 19i6, 2Va Uhr, rue de l'Enseignement 91, in Brussel; (Société anonyme La Voie étroite», zum 10. Mai 1916, 12% Uhr, rue du Gouvernement Provisoire Nr. 19, in Briissel; «Société anonyme des Prés et, de la, Ro quette». zum 8. Mai 1916, 12 Uhr. Hôtel des NeoMProvinei ", place Crômbez, in Tournai: «Société anonym? --La.. Nou.vcIIh Montagne», zum 9. Mai 1916, 2 Fhr, bei iV.M. tfîgelmackers fils et Cie, bsnquiei-d. in Liitticli; «Société en commandite par ac-tions Madoux et Cie>, zum 9. Mai 1916, 2 Uhr; rue dès Nr. 1-3, in Brussel: «Imprimerie Ghêvremontois: , zum 2.-Mai i9J6, 3 Ubr,.rue Bécjnn'on 2, in V^nx-Roua-CIiêvrQmont}.'!« Nationale de Brtixellt*s\ »nm 9. Mai Î91I5, 11 Uhr, avenue 'lu Midi 88. in Brussel: <,Eigon Ha,ird is Gond wasrd», ««m 1. T"! 19.16, 2 Uhr, in Rathaus zu Meclielen a. 21.; < Cercle ro>ai Artistique, Littéraire ét Scientifique d'Anvera», zum 2. Mai 1916, A Uhr, rue d'Arenberg 28. in Antwerpen: ' La Pliotogi-aphie des Couleurs», zuni.l. 'lii 1936, il Ul.r, pl.u-c- <i.> u-ir 48, in Ant-werpen; ^Banque d'Assurances IîelffO-KiBerlauâaii. , -,,zum 1. Mai 191.6, 3 Ubr. boulevard Bti'.idouin 21b, in 1: Hn <!. m- neries de la Senne;, rum 8. Mai 1916, il'; Uli:-. , e Monta.■i,"-aux-Herbes-PotagfTos 66. in Brflss'1!; «.Co'l^àgvie luxcmbour-'geoise d'Elôctriéllê», zurn 9. Mal 1916, 4 Uhr,""avenue T'6i : ny -Nr. 63, Briissel-Midi: «Vicinaux c! Tmmwuj ..ur.t '. Mai 1916, -3 Uhr. avenue de F Astronomie, in Sfa-t-Jocst (en-Noode, Brfn-sel; «Société anonyme pour l'Importation- -e* TIuiI<- -dy graissage», zum 1. Mai 1916. 3 Uhr, avenue flo Arts 99, in Ant-werpen; «L'Européenne-lncendie zum t. Mai IGit», 4 Uhr, rue Marie de Bourgogne, in Briissel: «F.rasMlri. du l'hcuix\ zum 4 Mai 1910, ,10 ,Unn. rue TJlfns 10a-:!?.'. in Br. . 1:. Ar uf( et Garage Benz Kuy-Liégek zum Mai 1916, fl Uhr, ute dit'IfeaF-moustier, .in Huy; «Société anonyme des Pirites de Bos«ui(.", zum 2. Mai 1916, 3 Uhr, rue Ôsv 56, in ■Vhtwrvpeir, «Société Hypothécaire Belge-Américaines, zum 0. Mai 1910, 0 Uhr, ru ; Royale 34* in "lîrtissel; «Société anojiyînè des Carrière^- de Porphyre de. Blerghes», zum 10. Mai J91C>. 2/.j Uhr, im Sitze der Gesellschaft: «Société anonyme des Atelier? de Construction de et à FTérinnes lez-Enghien>, zuni 7. Mai 1916, Café, de l'Espérance, place de la Constitution, in BrUssél-Midi; Braderie et Maîterie Lyonnaises», zurri 10. Mai 1916, îô Uhr. chaussée d'Anvers 184, in Briispel: «Produits Lactés de Montzen», zum 11. Mai 1916, 12 Uhr, Salle du Petit-Trianon, boulevard de la Sauvenière, in Lttttich; «Société anonyme d'Agriculture et de Plantation au Congo , zum 6. Mai 1916, 12 Uhr, rue Marie-Thérèse 12. in Briissel; «Société anonyrn* des Tuileries de Marcke lez-Courtrai», zum 15. Mai 1916, 11 Uhr, rue Henri Noîf Nr. 5, in Kortrili; «Compagnie belge des Tramways de Moscou (2e Réseau)», zum 28.-11. Mai 1916, 12 Uhr, place de Louvain Nr. 21, in Briissel; «Société anonyme La Céramique Moderne», zum 9. Mai 1916. 10îî Uhr, rue Leys 1, in Briissel; «Vieux-Bruxelles», zum 9. Mai 1916, 4 Uhr, rue de Malines 25, in Briissel. Versntwortlich fflr die Schriftleitung: Edgar v. Schmldt-Paull, Briissel. Druck und Verlag: .Belgischer Kurier" G. m. b. H, Zweigniederlassung Briissel. Geschaâtsstelfe des Kurîer" in Antv/erpen Pelikanstraat, Bahnhofsbogen 4 Bekinsitmachung Am 16. April 1916 nachmittags 1% Uhr wurde der Land-sturmmann P'uss von einer mànnlichen Zivilperson im Felde bei Erembodegem. links von der Briisseler StraBe, Richtung Brussel, durch drei Messerstiche getotet. Die Tat wurde mit einem 2 bis 3 Centimeter breiten, zweischneidigen, spitzen Messer ausgeftihrt. Beschreibung des Taters: mittelgroB, mager, Masses Ge-sicht, blonder Schnurrbart, groBe Nasé; bekleidet mit weichem, dunkelen ischwarzen) Filzhut mit heruntergebogener Krempe, langem, bit; fast an die Ivnie reichenden, dunkelen, abgetra-genen Rock, ahnlichen Hosen; unter dem Rock neue blaue Arbeitsbluse oder Jacke: schwarzen Schuhen, deren vorderer Rand mit einer Reihe Nâgeln versehen ist. Sohlenbreite am Ballen: 11 bis 12 Centimeter. Schuhlange: 28 bis 29 Cent. Der Mann soi! aus Gent stammen, vielleicht, Schlachter von Beruf sein, wollte angeblich nach Hekelgem, sprach Genter vlamisch und batte das Aussehen eines Werkmannes. Er fliichtefe in der Richtung Hekelgem. Fiir die Ermittelung des Môrders wird eine Belohnung von 3000 Mark und ftir sachdienliche Angaben nach Ermessen der litappen-Inspektion der 4, Armee eine Belohnung bis zu 500 M-ausgesetzt.Der Tàter ist festzunehmen und der nâchsten deutschen Behorde abzulieferc. Mitteilungen zur Sache kônnen an jede deutsche Behorde gemacht werden. Etappen-Inspektion der 4. Armee. ■■■■ ' ==--.■*■■■ -T— ' -1. iekendmaking Den 16n April 1916, tegen 1.30 uur 's namiddags, werd de landstormsoldaat Fuss in het veld bij Erembodegem, links van de straat op Brunei, richting Brussel, door eenen burger met drie messteken gedood. De moord is met een punt.ig mes, van 2 tôt 3 centinieter breed en scherp aan beide kanten gepleegd. Persoonbeschrijving van den dader: middelmatige gestalte, mager, bleek gelaat, blonde snor, gr,*oote neus; draagt een slap-pen, donkeren (zwarten) vilten hoed 131 et nedurgebogen rand; een lange, bijna tôt aan d'r; knie hangende, donkere afgedragen jas, dezelfde broek;"cnder de jas eeu nieuwen blauwen werk-"kiel; zwarte schoenen, ws'arvan de punten met één rij nagels voorzien zijn. Breedte vah de zolen tusschen het 2e en 3e ge-wriobt 11—12 centimeter. Schoelengte 28—29 centimeter. Die man moet van Gont zi'jn, misschien is hij v.'euschhou-wer van beroep; hij wou zich schijnbaar naar Hekelgem bege-ven, sprak Vla imsch op zijn Gentscli en zag er uit als een werk-man. Hij vluchtte in de richting van Hekelgem. Voor de aanhouding van den moordenaar «ordt een bc-looning van 3009 Mark uitgeloofd; voor ophelderende mededee-lingen zal de --Etappen-Inspektion der 4. Armee > naar goed-dunken een belooning gaande tùt 500 Mark uitreiken. De dader moet aangehouden en aan de Duitsche overheid uitgeleyerd worden. Mededeelingen in deze zaak kunnen pan iedere Duitsche overheid gedaan worden. Etappen-Inspektion der 4. Armee. vis Dans l'après-midi du 16 avril 1916, vers 1^ heure, le soldat, du landsturm Fus s a été tué de trois coups de couteau par un civil dans les champs d'Erembodegem, à gauche de la route de Bruxelles, direction de Bruxelles. L'acte a été commis à l'aide d'un couteau pointu, de 2 à 3 centimètres de large et à deux tranchants. Signalement du coupable: taille moyenne, maigre, visage pâlij. moustache blonde, nez grand, coiffé d'un chapeau de feutre mou foncé (noir) à bords rabattus, habillé d'un long veston usé, foncé, allant presque jusqu'aux genoux, et d'un pantalon semblable; sous le veston, il portait une blouse ou une veste de travail neuve, bleue; il était chaussé de souliers noifs dont le bord antérieur était garni d'une seule rangée de clous; largeur de la semelle entre la 2e et la 3e phalange du pied 11 à 12 centimètres, longueur du soulier 28 à 29 cent. On croit que cet individu est de Gand, peut-être charcutier de profession; il voulait, prétendument se rendre à Hekelgem; il parlait le flamand de Gand et avait l'air d'un ouvrier. H s'est enfui dans la direction d'Hekelgem. Pour la découverte de l'assassin, il est alloué une récompense de 3000 marcs et pour des renseignements utiles une récompense pouvant atteindre 500 marcs; le montant de ces récompenses sera, déterminé librement par l'Inspection des étapes de la 4e armée. Le coupable doit être arrêté et livré à l'autorité allemande la plus proche. Les communications concernant cette affaire peuvent être adressées à n'importe qu'elle autorité allemande. Etappen-Inspektion der 4. Armee. Bekis u ntmacia aa n g Durch feldgèricbtliches Urteil vom 6. 4. 1916, bestatigt am 7. 4. 1916, sind verurteilt: I. die Belgier 1.) Schiffer und Kaufmann Armand Gobin senior, aus Sclayn, 2.) Metallarbeiter Jean Leclercq aus Sclossin, 3.) Ehefrau Adele Labar, geborene Sion, aus Marche, wegen vôllendeten Kriegsverrats unter Annabme eines minder schweren Falles, Gobin und Adele Labar auSerdem wegen ver-su'chter unerlaubter Briefbeforderung; Gobin zu lebenslanglichem Zuchthaus und 6 Monaten Ge-fangnis,Leclercq zu 15 Jahren Zuchthaus, Adele Labar zu 10 Jahren und 1 Woehe Zuchthaus, unter Anrecbnung von t Woche Untersuchungshaft auf die er--kannte Strafe. Die 3 Genannten hatten im Au tirage eineri leindlichen Spionage-Komit.ees es unternommen, Notizen iiber Truppenbe-wegungen und andere militiirischc VorgSngo dem Feind zu ufcermittelm Ein minder schwerer Fall wurde nur deshalb an-genommen, weil . es gelungen ist, samtliche Spionagezettel âbzufangen, bevor sie in feindlichen Besitz gelangt sind. Ledig-Ijtr'h aus diesem Grunde konnte von der Verhângung der Todes-strafe abgesehen werden. II. der Belgier Masclunenschlosser Marcelin Charles aus Ma>rehe wegen Beihilfe zum vôllendeten Kriegsverrat zu drei Jahren Zuchthaus. III. die Hollânderin unverehelichto Henriette Paulus aus Herstal wegen versuchter unerlaubter Briefbeforderung zu nenn Monaten Gefângnis unter Anrechnung von 3 Monaten Untersuchungshaft.Namur, den 8. April 1916. Der Gouverneur der Festung und Provinz Namur, Freiherr von Hirschberg, Generalleutnant. Tch brlnge die Bekanntmachung hlermit zur Kenntnis der Et . olkerung des ganzen mir untcrstellten Gebietes. Briissel. den 20. April 1916. Der Generalgouverneur in Belgien Freiherr y.0n Bigsing, Generaloberst, • Bij vonnis van 6 Aprû 1916 van een Veldkrijgsraad, be-krachtigd op 7 April 1916, zijn volgendo pereonen veroordeeld: I. de Bclgen 1) Armand Gobin, senior, sch'ipper en koopman to Sciayii, 2) Jan Leclercq, metaalbewerker te Sclessin, 3) echtgenoote Alida Labar, geboren Sioto, te Marche, wegens voltrokken krijgsverraad met erkçnning van een Blinder zwaar misdrijf, Gobin en Aiida Labar bovèndien om ge-poogd te hebben op ongeoorloofde wijze brieven over te brengen; Gobin tôt levenslangen dwangarbeld en 6 maand gevan-genis,Leclercq tôt 15 jaar dwangarbeid, Alida Labar tôt 10 jaar en i week dwangarbeid, met aftel-ling van 1 week voorloopige hechtenis op de uitgesproken straf. Deze 3 beschuldigden hadden in opdracht van een vijan-deiijk verspiedingskomiteit ondernomen, iniichtingen over troepenbewegingen en andero militaire aangolege.nheden aan den vijand te doen toekomen. Tôt de erkenning van een minder zwaar misdrijf kon sléchts besloten worden, daar al de verzonden iniichtingen kouden worden onderschept, vooraleer zij den vijand in handen kwamen. Alleen om deze reden kon van de doodstraf worden afgezien; IL de Belg Marcelin Charles, werktuigkundigo te Marche, wegens het, verleenen van hulp bij voltrokken krijgsverraad, tôt 3 jaar dwangarbeid; IH. Hendrika Paulus, van Nederlandsche nationaliteit; on-géhuwd, te Herstal, om gepoogd te hebben op ongeoorloofde wijze brieven over te brengen, tôt 9 maand gevangenls met af-telling van 3 maand voorloopige hechtenis. Namen, den 8n April 1916. Der Gouverneur der Festung und Provinz "Namur, Freiherr von Hirschberg, Generalleutnant. Hierbii breng ik deze bekendmaking ter kennis der bevol-king van het gansche onder mij staande gebied. Brussel, den 20n April 1916. Der Generalgouverneur in Belgien greiherr son Bissing, Generalooerst. Avis Par jugement du 6 avril 1916 du tribunal de campagne, confirmé le 7 avril 1918, ont été condamnés: I. — 1) Armand Gobin ainé, de nationalité belge, batelier et commerçant, domicilié à Sclayn; 2) Jean Leclercq, de nationalité belge, ouvrier en métaux, domicilié à Sclessin; 3) Epouse Adèle Labar, née Sion, de nationalité belge, domiciliée à Marche, pour crime consommé de trahison commise pendant l'état, de guerre sous bénéfice de l'admission d'une infraction moin3 grave; Gobin et, Adèle Labar, en outre, pour tentative de transmission prohibée de lettres: Gobin, aux travaux forcéa à perpétuité et à 6 mois de prison; Leclercq. à 15 ans de travaux forcés; Adèle Labar, à 10 ans et une semaine de travaux forcés, en imputant umé semaine de détention préventive;. Ayant reçu mandat d'un comité d'ispioanago ennemi, les trois accusés ont entrepris de transmettre à l'ennemi des informations relatives à des mouvements de troupes et d'autres faits militaires. Ils n'ont bénéficié de l'admission d'une infection moins grave que parce qu'il a été possible d'intercepter toutes les informations envoyées par eux a\ant qu'elles ne soient arrivées au pouvoir de l'ennemi. Uniqueméi i pour cette raison, on a pu éviter une condamnation à la peine capitale. II. — Marcelin Charles, de nationalité belge, mécanicien, domicilié à Marche, à 3 ans de travaux forcés, pour avoir prêté aido au crime consommé de trahison commise pendant l'état de guerre. ' III. — Henriette Paulus, de nationalité hollandaise, célibataire, domiciliée à Herstal, à 9 mois de prison, pour tentative de transmission prohibée de lettres; il lui a été tenu compte de 3 mois de détention préventive. Namur, le 8 avril 1916. Der Gouverneur der Festung und l'rovinz Namur, Freiherr von Hirschberg, Generalleutnant. Je porte l'avis précédent à la connaissance de la population de tout lo territoire placé sous mon autorité., Bruxelles, le 20 avril 1916. Der Generalgouverneur in Belgien Freiherr .v 0n Bisaiiig, Genculobcrét.

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Dit item is een uitgave in de reeks Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier behorende tot de categorie Oorlogspers. Uitgegeven in Brüssel van 1915 tot 1918.

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