Der Hund an der Front

Der Hund an der Front

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Redactie 03 September 2015 1
Hunde spielten, wie auch andere Tiere, eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Kriegsführung. Auch sie wurden 1914 ‚zu den Waffen gerufen‘ und halfen den Soldaten auf verschiedene Weise. Hinter der Front wurden sie vor kleine Karren gespannt und beförderten Maschinengewehre, Munitionskisten und Lebensmittel. Nach einem Beschuss oder im Niemandsland spürten Hunde die Verletzten auf. Wenn sie jemanden gefunden hatten, ließen sie dies ohne Bellen ihren Besitzer wissen, so dass der Verwundete abtransportiert werden konnte. Ein Hund konnte auch ein oder zwei Bahren auf Rädern ziehen. Neben seiner Tätigkeit als Sanitäter war er auch ein Bote, der Berichte schnell und ungesehen von der einen zur anderen Einheit bringen konnte, ein Rattenfänger, der den Soldaten half, die Schützengräben rattenfrei zu halten, ein Anführer, der Patrouillen durch schwer begehbares Gelände lotste und ein Wachposten, der Alarm schlug, wenn sich der Feind näherte. Aber für viele Soldaten war der Hund auch eine willkommene Gesellschaft während langer Nächte und einsamer Momente. Weil sie so wertvoll waren, bekamen Hunde selbst spezielle Gasmasken, um sie zu beschützen.