Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier

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s.n. 1916, 30 April. Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier. Konsultiert 23 Februar 2020, https://nieuwsvandegrooteoorlog.hetarchief.be/de/pid/057cr5pb47/
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ffi.c Kinder der beiden "Gemelnden zum Tummelplatz atjsar-teluïû. Dér Bau von Sehiitzehgrâben und Uhfeeïstândeii ist nattirlien an der Tagesordnung. Ani letzten Donnerstag liât t-icli aao an dieseai Platze ein bed&uerliohtir Uàfall erèignet, dér eiaêm lÛjShrigéjS Knaben léider das Leben kostétô «tod fiir einen gjeiohalterigec Knaben iMd Mîidchen noch êehwere Fol-gsfl «ae-li sich ziehen kann. Wabre.nd diese Kinder in ei&em dot Stollëfi waren, brachtèn die Hmlwn Kinder, die auf <ler Oberflàohc herumtolltéu, durch ibr Gèwlcbt d<5n schon stark gelocklrten Sand zum Éinsturz. Die armen klein en Ilôhlenbe-wohner wurden unter der Erdmasse vorgraben. Es gélang ber-beleilenden Arbeitern nur mit Miihe, die ungliickliebeu Opfer dieses kindlicheo Kriegsspieles aunzugraben. Der Zustand der beiden Ueberlebeuden ist sehr bedénklich. Eine vérdacbtige Braudstiîtung. Wir haben vor zwei Tsgrn mitgetèilt. daB in Elsene in der Du Vergniess trafic fit) verd.1citiger Brand ausgebrochen war. Die UntersucÊung hat jetzt ergeben, da.fi das Fener au zwôlf vorschiedenen Stellen angelegt worden ist. Der Wirt. S. . . . ist jet.zt. v»r-haft.et worden. M—r. Ein Wutericli. In eiiïem, durch allzu starken Gènufi alkoholiscber Gétranke veruisachten Wutanfall bat in der Griinen Strafie in Vorst, ein «Arbéitsloser» sèin Mobilier mit einem Hammer kurz uud klein geschlagen, wobei er aucb f-eine Frau und seine beiden Tfobtar, die es vcrïûndens woll-ten, erheblich an Kopf und Armen vérletzte. Der Wtiterich sitzt, nun hinter SchloS und Riegel. M—r. Pîerdedtebetahl, Einem Gemusezucht/r der Van Vnlxem Laan in Vorst ist, wàhrend einer kurzen AbwéseaheU ein Pferd ans dem Stall gestohlen worden. Es handelt sich um eine brauno State, die auf dem linken Auge fast biind und daher leiebt. zu erkennen ist. M~*r. Ein unehrliches Dienstœadchen. Wâhrerid ihre Herrschaft, im Theater war, bat sich ein altérés Dienstmadchen fSmtliehe Wertsaehen a.ngeeignet und ist damit auf und davon t-egangen. Die Herrsehaft stellte den Diebstahl sofort. bei ihrer Rûckkohr fest und bat den Fall der Folizei angezeigt. Kleine Provinznachrichtets. M. Aus Lûttich. Bei dem jefczt, go schônen Wettcr bat, Luttieb ein ganz snderes Ausseben bekomiûen. Bisber muÊte man im Frûbjahr immer groÊe Ueberschwemmuïigen befUrcliteû. Dank der in^wiseben vorgenonimenen Arbeiteu bleibt die Maas jetzt. in ihrem FluÊbette ujid zeigt uns nur notb ibre schdnen. Heiten. Zwisehen den grUnenden mid bltibenden Hoben und WiesenflSoben rauscht sie majesta.tiscb dahiu, und die Lut-ficher, die die Sehônheif, der Umgegend recht. zu M'Urdigen wissen, besreben sich in Rebaren mit, den kleinen Boeten naeb Kinkemp^is, Petit Bourgogne, SeraLng usw., um sîoh an den herrlicben Natutesobônbêiten zu erfreuen. Aueh Ser«'iing bat Vorsergen getroffen, uni in Zukuiift. nicht- mèbr ubersehweramt m werden. tvas dem Spazierg.lnger jetzt ganz besonders auf-' fsllt. ist, der Eifer, mit dem he.aonders in Côinte die Leuto mit der Anpflsnzuijg von Ksrfcoffeki besehaftigt sine], um die sieh die St»4f.verwal{ung und die Wohlfahrtsvereine ein ganz beèon-deres Verdienst eworben haben. R. In Charleroi ist die PaÈzentrale naeb der Pbiiippeville Chaussée 90 verlegt worden. Tâglich werden von .jungen Leuten, die das Ifi. Lebensjahr erreir-bt haben, Personala.us-■weise verlangt. Dio Gemeindev^rwaltung ist, berecMgt, der-gleiôhe Ausweise ohne Weiteres .«mszustellen. — Die deutsehe Behiirde bat 360 Kilo Briisseler Brot bei Gescbaftèleuten in der VoltastraBe und der BeAurnont6traBe besehlagnahmt. Sie vf-rkaiiften die Laibe von 2 Kilo zu 2,8ft Fr! Dièses besehlag-nahmte Brot ist, von Lebensroittelversorgungsausschusse an die BevMkerung abgegeben worden. — Der gefi'ircbtete Bandit M^rard, der bei seiner Verbaftung auf einen Polizisten ein en Kcbaft abgab, ist von der deute<*hen Behôrde zu 10 Jahren Zufbtlisus verurteilt, vorden. ft> Cbâteltit-Châtclineau bei Charleroi soll e]ne tectoiscbe und .eewerblie.be Ausstellung erôffnet, werden, mit der aucb eine KunstansstelJung verbunden werden soll. Die Ausst^llUnf; wjrd zugrrasten der WoblfairtsausschUsfe veranstaltet und soll vom 1. Juli bis zum 7. August, geftffnet bleiben. Hoilâîîdische Chronik. P. Prâz Heinriefa der Niederiande wird der am 29. d. Mts. in Utreeht sta.ttijndenden Generalversamnilung dos Yerbandes niedeilandischer Pfadfinder, deren Schirmherr er'ist, per'gonlicn beiwûhùen. Eine Puppeuau.sstellaiig zum Besten der interuationalen Wohitâtigkcit fiir Krie^sgefangeno und Verwmidête wird am 6. Mai im Kunstsaal Kleykaney erôffnet werden. Bis jetzt sind 175 Puppen eingessndt, worden. Die sebônste Puppe soll der k'ei?»pa Prinzessin Juliana, von Holland als Geschcnk angebotea werd(!n. Der P. Nieflerlandï'scbe PhtkilogenkongreB wurde kurzlicb zu Utreeit. erSffnet und iro sroPen Auditorien'saal der UniveT- titït iSgebalteo. Die VeTK#ù.Î!Ttiigiri fto'dea in sefirenntûji AS-teiluttgen Die. ôrèten Autoritliten der niederliadièoli^û WissenscÈaft rajen anwesènd; der bebandeîte Stof! wsr'sebr vielseitig und àaèurst intârèssant. Der bollSndiêche Danipîcr <'Priiis der Kedcrlandc» ist, wie der «Suriname» meldet, auf seiner Fàbrt naeh Indien wis durch ein Wuider gerettet, wordèn. Der Dampfer hatte am 27. Fe-ltruar das Feuersobiff «Gallooper^ passiert und fubr die eng-lisebe KUste enfclaag. Auf der hoben See begegnete iàm auf 100 Me ter Entfernung das Scbiff «Mceklenburgï» der Zeoland-gesellsehaft. Kurz darauf spilrte man einen scharfen StoÊ und gleichzeitig aah man die TMeoklenburg» Kotsignalo gebên. Der «-■Prins der Nederlande» kôhrte um und retieto die Leute des sinkeMon Dampfers. Die Mine lag mittjôn im Fahi-ts'asser und der groBc Dampfer mufi hart an im vorbeigefabren soin. XJmï dies Fahrwasser war den fichiffen ausdrlicklieh als gefahrlos angewiesen worden! " Aus Berîin und dem Reich. Der Oberbefehlebaber gegen das AbreiBen der Blûtenzweige, Generaloberst von Kessel, Obarbefehlababer in den Màrken, maebt folgendes bekannt: ^Seit Beginn der Baumbliite wird wiederum tiber die Unsitte geklagt, daS auch in diesem Jahr^ blahende Obstbaumz^eige mutwillig von Kindern und aucb von Erwaehsenen abgenssen werden. Durcb einen derartifen Unfug wird die Obstertite geschadigt,, deren Ertrag in der jefzigen Zeit. von besonderer Bedeutung ist. Icb nebme daher Veranlassung, vor diesom t.ôricbten und schàdliehen Verbalten dringend zu warnen. Die Polizoibohftrden sind angewiesen, die Uebertretogen naeb den bestebenden Gesôtzen strafgeriebtlieb zu verfolgen.» Aucb dies ist ein sehr erwlinschtes Eingreifan. Der Unfug des beliebigen Abreifîens von Bltitenzweigen durch Spaziergânger mu6 unterbleiben. Man daube aaeb nicht, ds.fi es fiir den Ba.um und die Ernte gleichgiutig sei, ob Frêmde die Zweige abreiÊen oder der Besitzer sie herausschneidet. Das letztere geschieht, soviel wir wissen, seitens der ûbstzuch(,er, niemals des Verkaufs wegen, sondem es handeit sich um Zweige, die schadlos enfcfemt, werden ktmnen, ohne da,B der Obstertrag vermindert wird. De? Verkauf dieser BHitenzweige ist nur eine aiigenelimô Nebeaeùmahme. Ein Berliner Universitatsprofessor in Amcrika. Zu eigenen Forschungen w-èilt zur Zeit der Keltist der Berliner Universitât Professer Kuno Meyer in Amerika. Seine letzte Nachricbt ;tfi die Bôrliner Akadêmie der Wissenschaften stanuat, aus Arrowbead Mot Springs in Sùdkaliforôien und enthielt eine Mitteilung iiber einen altirischen Heilsegen. Professer Kuno Meyer war im Wintersemester 1915/16 béurlaubfc und bat auch fiir das Sommerseinester keine Vorlesungen angekûndigt. Gssells.ehaft fiir Volkebildung. Mari bchreibt uns aus Bar-lift: Dem HauptausschuS der Gesellschaft ffir Volkabildung der kurziieb im Beichstag unter dem Vorsitz des Prinzen Heinrich zu Schoenaiob-Oarola.ih zusâmmentrat, wurde ein kurzer Borichl, ïlber die Tâtigkeit der Gésellstliaft im Jahre 1915 erstattet. Die Gesellscbaît verâusgabtc in diesem Jahre 429 519,41» Mark, wovon auf Vôiksbiichereien 118 Oûû M-xrk, auf Kriegsbiichereien 103 000 Mark, auf die AusStattung von licbtbildérvortrSgen, Filme us-fv. 61 000 Mark, auf vafcerlândische Vortragsabende und Kriegswohlfahrtbzwecke 24 ÛÛO Mark entfielen. 8eit Beginn des Krieges versandte die Gesellschaft, an die Truppen in den Làzaretfcen und im Feld etwa 450 000 zu Biichereiôn zusammen-gestellte Bûcher. Die vou der Gesellschaft verwalteten Stif-tungen slnd ibi-en Aufgaben entspreehend tâtig gewesen.. Die Piickertstiftung bat, 7314 Bucber im Wert von 13 006 Mark ver-teflt, die Schulze-Delitzsch-Stiftung 2215 Bânde im Wert von 1871 Mark an die Kriegsbeschadigten abgegeben, die Abègg-Stiflung kleine volkswirtschaftliobe Bûcher verbreitet. Der Haushalt der Gesellsebsft fur 1916 wurde in Einnahme und Ausga,bô auf 543 70f) Mark festgestellt. Es sol)en aufgewandt werden fiir Vôiksbiichereien 200 000 Mark, fiir Kriegsbiichereien 100 000 Mark, fiir vaterl&ndische Vortragsabende und Kriegs-wohlfahrtszwecke 31000 Mark, fiir Lïchtbilder, Bildwerfer, Film usw. 7Ô000 Mark. Den von der Gesellschaft verwaltcten Stiftungen stehen 16000 Mark zuj Verfiisrung. Personaînacbrlchten. Dr, Federico Yudiee ist nim Ho-norarkonsul der Bepulik El Salvador in Berlin ernannt worden. Dér bisberige Vizekonsul Sieber wifd nebèn ibm tàtig bleibôn. tO-Uhr-Zapfenstreich fiir die Garnison Berlin. Durcb eine an die Truppentèile in GroÔ-Berlin ergangene Verfiigung des Obel'jefehlsbabers in déu Marken, Generaloberst v. Kessel, ist der Zapfenstreich fiir die Garnison Berlin vom 1. Mai bis 30. Sep-ternber d. J. statt nie bisher um 9 Uhr auf 10 Uhr abends fest-gesetzt, worden. Opfefwillige deutsehe Seeleute. lien' K^pitan H. Witt von dèm Hamburger Dampfer «Dollartj> iibersandte der Stadt Ilaro-fcurg 507.60 Mark als Eîtràg einer Sammlung an BoM des ge-na.ùnten Dampfers mit der Bitte, die Sumrnc wie folgt zu ver-geben: 169,âo Mark a,n den Lajidesverein vom Roten Kreuz (Hamburg), 169,20 Mark an die Hamburgische Kfiegsbilfe und die verbleibendeu 169.20 Mark an das Seefahrer-Armenhaas ii - —i" -nrai.ii.grr-Tiirirl.taiir.i»iii.if"r i r.r -n-jiriiimrnrig-riîiiigiîiiBaa treten aut> uns selber bervor, wir lieben und wir bassëtt; denri der HaB ist ebenfalls gôtilicher Natur, wenn der Hassende sich selbst. aufopfert. Ein Christus des Basses stirbt ebenso gottb'oh wie ein Christus der Liebe. Das Schwert ist ebenso beilig wie die Pflugscbajr, aber nur das Schwert, womit, man um gottlicbe Dinge kâmpft. Der bisberige Eroberungskrieg, das Roldaten-spiel der groBen und kleinen Câsa.ren ist, nur ein blodsinniger Brudermord. Wir sind keine Skeptiker, denn wir wissen. Wir sind religios, denn wa.s wir wissen, datan glauben wir auch. Wir sind moraliscb, denn misère Sitten sind im Einklang mit unserer Religion. Wir sind auch Patrioten, denn wir glauben an Dentscîil.-j.nd, au da^ groBe, beilige Deutschland der Zukuntt, an ein schones, < cures Vatèrland, das in unseren Hêrzen hervor-bliiht. Nicht wo deutsehe Eichen wachsen, ist Deutochland; Eichen sind nur groBe Holzklijtee, urotan im Sommer griine Blâ< -ter b3.ngea tmd Eicheln, lâppiseh kleine Friichte, allzu klein fiir • einen so grofien liaam und genieBbar nur fiir Schweine. Das Dentschland der Vergangenheit, mochte immerhin einen solchen Banm zu seinem Sjmbol wahlen. Das neue DeutschUnd bedarf eines bessereu Symbols und seine Dichter und Eiinstler werden ps schou ersiunen. Vor dem Donner der Blitz. Vor der Tat das Wort. D^s neue Deutschla.nd manifestierte sich bis jetzt, nur durch Schrif-ten. Wir sehen jenseits des Rheins den Beginn einer neuen Li-teratur, woriu sich auch das neue Leben oïfenbart. Da dio Bespreciiung dieser neueD Literatur unmôglifth ist, ohne die poli-tischen Zustânde Deutechlands stark zu bertihreu und soipit gegen das Epigi'ajnm zu siindigen, welches dieses Journal (dio \on Heine geplante «Pariser Deutsche Zeitung») auf seiner Stirne tràgt, so muB ich das Publikiun dieses Journals mit einer Reihe Artikcl verschonen, die iro Grunde aucb mehr ein politisobes als ein literarisohes Interesse darbflten. In Frankreifcb, wo die belletristischen Schriftàteller sich von der politischen Zeitbewe-gung zu entfemen suchen, togar raehr als lôblich, da. mag man die Tagschriftsteller besprechen und den Tag selber da.bei igno-rieren kiinnen. Aber in Deutschland werfen sicb die bèlletristi-schen Schrifteteller jetzt mit Eifer in das Tagestreiben, wovon '-ie sicb so lange entfernt gehalten. Ihr Franzosen seid seit 45 (Jabren) bestàndig auf den Beinen gewesen und seid jetzt rniide-, wir Deutschen aber haben bis jetzt am Studiertisch gesessen und alte Klassiker kommentiert und moebten uns jetzt einige Bewe-gung machon. Ich kann nicht umhin zu erwabnon, daB man in einigen unserer jiingsten Schriftsteller schon ganz klar sieht, wie sich Deutschland in der Folge politiscb und sozial gestalten wird. Wenn man einen unserer Dichter kritiscb sezieren wollte, so konnte man wie aus den ELngeweiden eiaes Opfertieres die Znkunft DeutschJands pjpphezeien.î Das Leben In Spriidien. Ikre Lebensaufgabe erf iillen vielleieht jene a m besten — dio noch nie iiber ihre Lebeilsaufgabe nacl)gedacht haben. ïâglio.b kann man es seh'n: ivie die Lente diese und jene njoraliscben Vorziige bewundern, die sie durchaus nicht besitzen môchten. Manchmal sprechen wir eine Meinung nicht aus: aus Furcht, gewisse Leute kônnten uns zuetimmèn. Einen Teil seiner Unsterblichkeifc selbst zu geniefîen, ist der WujQSJ-.b eines jeden, der nach Unste.rblichkeit tracbtet. So zieht eine Torheit die andere nach sich! * Jiingst erhielt ein bedeutender Kiinstler den Titel Geheirn-rat, mit dem Titel ExzeDenz — und zwar an seinem 80. Geburts-tag. Daxiiber zu frouen getraute sich der Jubilar indes nicht — aus Furcht vor eiiïem Herzschlag. Ein alter Ilerr, der vor mohreren Jahrèn eine junge Frau genommen, mit der er sehr plucklich lebt, pflegt zu sagen: «Unter allen Dummheiten, die ich je gemacht, war diese Hcirat — dis vemiinftigste.» •j* Die Frau ist das retardierende Element in der Entwickluag des menschlicben Geistes. Allein auf der Welt, hatte der Mann das Ratsel ailes Seins lîtngst gelo~t — aber das Ergèbnis wttrde îhn langweilen. ❖ Die Lebensgeschichte eines Mannes erzâhlt uns, was er ge-schaîfen, die einer Frau, w?n sie geliebt ha?. Die Antike batte ihre Deoker, wir haben Forscher; und wie die Alten dem Weltrfttsel durch Spêkulation nâher zu komme'n suchten, so unsere Zeit durch Deduktion. iji Auf Eines kommt es an im Lebeu, Eines mufi man lèrnen: aus sich selbst bôraus handeln, aus sich selbst heraus leben. Und auf ein Weiteres, Hôheres kommt es an: dieses Aus-sich-selbst-heraus einbekennen und wieder aus sich selbst heraus verantworten zu konnen. Je frûher wir das lernen, desto bes-ser, deeto titchtiger werden wir filrs Leben sein. Das sînd die Ufigerechten; die sich an den Buchstaben des Gesetzes halten. CfîàiàSurg). Dièse Gabe ?sesfcv»rch" wûrdig 'denen an, mrt Sfeoen gerade die {ieut.-.chen Sealeuî teit Krifgsbegiiyi, die Nôt da heim zu lindern beât'r'ebt sind. Solda tenhcjiii "un KoI)Ur>zcr behlosse, Ein vidbefiuchtes uad beîfëbtçg Soîdaten-îCâehrûittagshêiin halle das Kasipo ih :ij lvoblenz in scipon Sommerraumcn wâhrènd dc& ganzen Wintérs 'il eingerichtet. Da es ;-io nunmebr wieder selbst, nCtig bat,, und infolgedessen das Soldatonficim ve.rkgt worden mufi, bat der fi Kaiser die Gartenrfiuaio tle., Kôni|iichen Schlosses und dén scbôxiea SchloEgarten als Soîdatenbeim zur Verfiigung gestellt. Sio wurâèn hèuto in Bônutzung genonimèn. Wissensefeaft, Kunst, Technik. I Ein Brieî des Graîon Zeppelin an die Pariser Akaderak. Û Aïs die Açidemle des Sciences in Paris vor etwa zehn Jahreri | eine goldene Médaille stift^té, dm demjenigen Erfinder zuer- | kaPnt, werden sollte, der auf dem Gebiel der Luftschiffahrt 3 die wichtigfcte und bahnbrechendsif- Erfindung gemacht haben I wiirdc, waren sich die Gelôhrten der Akademio' dariibèr einig, ri da.S nur Graf Zeppelin fiir diese wissenschaftJiche Auszeiehnmv: il in Bètracbt kommen kfinne. Auf 'dio Zuscndung der Médaille J erwideïto der Graf in einem Sehroibeu, das nicht nui' den Dank ij fiir die Auszéichnung enthielt, sondern aucb intéressante Mit- 1 teilungen iiber die Eniudung des lenkbaren Luftschiffes. Wie |i das «Echo de Paris» schreibt, wurde jezt dieser Brief Zep- | pelins in einer der letzt-en Akademio&itzungon meder zur Ver- j' lÊsung gebracht, und es wurde daraufhin beschlossen, den Brief !| bei der so auÊerordentlich grofien Bedeutung der Erfindung ;J aus den laufenden Akten zu entfemen und ihn den bevor j; zugt.cn Stiicken dos Archiva der Akadomie oinzuverléiben. Berlepsch-Stiftucgen. Uns wird gesehrieben: Die unlângst i j in Wien verstorbene Schriftstellerin G o s w i n a v. B e r - | I e p s c h, die Tochter eines 1S48 in die Schweiz gewanderten 1 Deutschen, hât der Heimat ihrer Kinlrierjahre cinq unvergâng- | liche Liebe bewabrt. Mit statt,lichen Summen hat sio sic auch I in ihrem Testament bedacht: 50 00f> Kronen stellte sie dem | Stadtrat von Ziirich fiir eine Berlepsch-Stiftung zur Verfiigung, I 20 000 Kronen stiitete sio der Armenkasgo der Dorfgemeinde | Dutgien-Valendrjs im Kanton Graubiinden. Brennessel und Bauniwolle. Einen Fortsehritt bat in Deutschland die in Hamburg ansassige Krma Erast V. Bôfên- 1 fcruch, Kontorhaus Markthof, in jahrelangen Forschungen er- fl ziélt. Denn mit ihren maschineilen und chemischen Verfah- [] ren gewinnt sie aus jeglicher Art fasorbaltiger Pflajizen ôiûo :l Spinnfaser, die unserer Textilindustrie Ersatz fiir die seither |1 von ihr verwandten Rohstoîfe dés 'fier- und Pflanzenréichcs | bicten, also Ersatz fiir Flachs und Baumwolle, Wolle tind auch | Seide. Der Uuterschied zwischen dem Besonbruchsoheu Ver- | fahren und der einfachen Wissenschaft von Prof. Ricbter, | Wien (LOsung des Brennesscl-Problems) liogt in dem grofien | Erfolg der Chemie unter gleicbzeitiger Anwendung von Ma- |j sebinen, die das umstAndliche R^stverfaliren usw. bei der I Flachsbereitung erûbrigén und sumit die Aufsehliefiung der ■] Pflanzenfasenï ûberhaupt bedeutend verbilligen. Vermischtes. Pi. Der beriihmte Billardkiinstler Cassiguol ist, wîe aus I Neuyork gemeldet wird, daselbst gesfcorben. Er gehorto zu den I besten Spielern und wui-de Hegge und Yamada gleicbgestellt. I Der wôdient.liche Hanshaltsbedarf der Englànderin. Der I Sparsamkeitsfeldzug, zu dem man sich auch im ehemals auf I seine Keichtilmer so stolzen britischen Insellande genôtigt sieht, I hat nuiimehr beroits zu einer in den Londoner Zeitungen bc- I kanntgegebenen Feststellung der Summe gefiikrt, die eino Eng- I iânderin gegenwartig fiir die Mahlzeiten einer Woche ausgében I dajf. Zwar bandelt es sich noch nicht um eine von der Régie- S rang ausgesprochene offizielle Bestimmung, doeb die Versàmm- ' V lung der statistischen Gesellschaft, in der diese Festsetzung an- < gerêgt wurde, ist offiziell genug, um ein solchcs Vorgehen als notwendig erscheinen ?,u lassen. Demnach betrâgt die Hôchst-ftiimme, die eine englische Frau im Verlaufe einer Woche far ihr Easen aufwenden dsrf, 13 M. Auf der anderen Seitft wird als das j Minimum fiir eine Arbeiterin die Summe von 8,50 M. aufgestellt. [I Baw«'is genug, daB man auch in Albion nicht gerade an Ueber- 1 fluB leidet, Handel und Wirtschafi 1 Aus dem belgischen Wirtschaftsleben. Generalversammlungen. Die nachstehenden Gesellschaften ■ laden zu ihren Generalversammlungen ein: «Association Tech- I nique», zum 2. Mai 1916, 12 Uhr, rue de la Montagne 88, in I Brussel; «Unicau», zum 4. Mai 1916, 4 Uhr, quai du Commerce I Nr. 9, in Briissel; «Charbonnages du Hainaut», zum 6. Mai 1916, I II Uhr, rue Royale 62, in Brussel; «Syndicat, Technico Com- I mercial», zum 6. Mai 1916, rue de la Charité 17, in Briissel; I cHauts Fourneaux du Sud de Châtelineau», zum 4. Mai 1916, I 1 Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Châtelineau; «Compagnie I belge pour les Tramways et l'Eclairage électriques de Sara- I tow», ?um 21. April-4. Mai 1916, 11 Uhr, rue du Marais_31, in I Brussel; «Union de l'Industrie du Bâtiment», zum 6. Mai 1910, I 4 und 41A Uhr, plaine Falcon 29, in Antwerpen; «Société Sonr-, I 2nm 2. Mai 1916, 4 Uhr, place de Louvain 21, in Brussel; <So I ciété anonj-me des Brosseries d'Egypte», zum 3. Mai 1916, ■ 6 Uhr, rue Royale 99, in Briissel; «Tramways d'Alexandrie ■ (Egypte)^, zum'3. Mai 1916, 4 Uhr, rue Royale 99, in Briissel: I -^Société anonyme des Charbonnages do Hajn-sur-Sambre et ■ Moustier», zum 8. Mai 1916, 11 Uhr, Hôtel Siebertz, in Char!c: roi; «Société anonyme La Nouvelle Céramique», zum 8. Mai 1916, 2 Uhr, im Sitze der Geséllschaft, in Amay; «Sucrerie-Raffinerie du Grand-Pont», zum 8. Mai 1916, 11 Uhr, im Sitze der Gese.llschaft, in Hoegaarden; «Schouwburg «Odéon», zum 1. Mai 1916, 11 Uhr, Kunstlei 48, in Antwerpen; «Librairie Forst», zum 9. Mai 1916, -1 Uhr, place de Meir 75, in Antwerpen; '«Belgian Oïl and Soap Works», zum 4. Mai 1916, 3 Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Vilvorde; «L'Accumulateur Sec», zum -1. Mai 1916, Il Uhr, rue Bonneels 13, in Brussel; «La Flori-dienne.. zum 13. Mai, 4 Uhr, avenue Marnix 22, in Brussel; «Fabrique d'Ecrous Saint-Louis», zum 15. Mai 1916, 11 Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Monceau-sur-Sambre; «Société anonyme du Nord de Liège», zum 15. Mai 1916, 3 Uhr, rue Navette 1, in Liittich; «Le Jouet liégeois», zum 4. Mai, S'A Uhr, boulevard de la Constitution 50, in Liittich; * Compagnie des Tramway# et d'Eclairage électriques de Saloftique», zum 6. Juin 1916, 10 Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Salonique; «Société anonyme des Ciments Portland et Carreaux», zum 11. Mai 1016, Il Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Namur; «Les Mines réunies», zum 16. Mal 1916, 11 Uhr, avenue Marais 22, in Brussel; «Compagnie des Produits Kemmerich», zum 15. Mai 1916, 4 Uhr, place de Meir 23, in Antwerpen; «Société anonyme des Chemins de fer du Haut et du Bas Flénu», zum 17. Mai 1916, 11 Uhr, Montagr.o du Pare 3, in Briissel; «La, Selfhelp», zum 10. Mai 1916, 3 Uhr, rue de Naples 44, in Brussel; «Tricotages mécaniques d'Ucclc-Stalle», zum 17. Mai 1916, 11 Uhr, im Sitze der Gesellschaft, in Uccle-Stallo; «Société^ anonyme des Habitations ouvrières du Canton de Sichen S. B.», zum 13. Mai 1916, 10 Uhr, in Rathaus, in Sichen. —" Verantworflich fûr die SchrliUeltung: Edgar v. Schmtdt-Pantl, Brflsscl. Drack und Varias»: .Belgischer Kurler* O. m. b. H, Zweigniederlassting Brûsscl. CsesçhSHsstelle des „BeIg. Kixrier" in Antwerpen Pelikanstraat, Bâhnhofsbogeii i

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Dieses Dokument ist eine Ausgabe mit dem Titel Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier gehört zu der Kategorie Oorlogspers, veröffentlicht in Brüssel von 1915 bis 1918.

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