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Schützengrabenblätter: letzte Verbindung mit der Heimat?

Das Gros der ausländischen Soldaten an der Westfront konnte recht leicht Kontakt mit Verwandten und Freunden unterhalten. Sie schrieben und erhielten Briefe, und manche nutzten ihren Militärurlaub, um kurz nach Hause zu fahren. Die meisten belgischen Soldaten konnten das nicht, denn durch die Front waren sie von ihren Lieben im besetzten Belgien ...

Eingefallene Gesichter

Schätzungsweise 180 000 Belgier arbeiteten ab 1916 als Zwangsarbeiter in deutschen Diensten. Besonders der Abtransport belgischer Zivilisten nach Deutschland rief eine Woge von Protesten hervor. Die belgische Exilregierung sprach von Sklaverei, und aus dem Munde von Kardinal Mercier wandte sich die katholische Kirche entschieden gegen die ...

Jozef Simons. Schriftsteller, Soldat und flämischer Nationalist

Der Erste Weltkrieg wurde schon bald nach dem Waffenstillstand zu einer dankbaren Inspirationsquelle für Künstler und Schriftsteller. Flämische Autoren porträtierten gern den tragischen Frontsoldaten, der nicht nur mit feindlichem Geschütz, Kälte und Ungeziefer fertigwerden musste, sondern auch mit herablassenden, des Niederländischen ...

Sinnlose Schlacht an der Somme?

Ende Juni 1916 eröffnete die britische Artillerie das Feuer auf die deutschen Linien an der Somme. Sieben Tage lang wurde das Bombardement unaufhörlich fortgesetzt. Es war der Vorbote eines massenhaften Infanterieangriffs. Über eine Front van 30 Kilometern kletterten britische Soldaten am 1. Juli aus ihren Schützengräben und gingen auf die ...

Bildsprache in Karikaturen

Heute stellen die vielen politischen Spottbilder aus dem Ersten Weltkrieg eine interessante Quelle zu den Kriegsjahren und den Blick auf diese Zeit dar. Wichtig dabei ist die Nuance, dass es Wissen voraussetzt, um die Karikaturen tatsächlich lesen zu können. Sie greifen nämlich auf eine ganz eigene Bildsprache zurück. Dabei machte der ...

Der Schwarzmarkt

Schon vor dem Krieg war Belgien für seine Lebensmittelversorgung auf Importe angewiesen. Während des Krieges kamen diese zum Erliegen, was die Ernährungslage schon bald äußerst angespannt machte. Initiativen wie das Nationale Hilfs- und Ernährungskomitee waren ein Pflaster auf die Wunde, aber keine vollständige Lösung. Lebensmittel, aber ...

Fußball in Kriegszeiten: die Front Wanderers

Fußball war ein beliebter Zeitvertreib hinter den Frontlinien. Militärs spielten selbst eine Partie oder sahen sich Spiele von Fußballstars oder ehemaligen Fußballstars an, die jetzt in den Rängen dienten. Beliebte frühere Fußballderbys wie Antwerp-Beerschot wurden im unbesetzten Belgien nachgespielt. Mannschaften aus verschiedenen ...

Kriegsbegeisterung

Lange Zeit war das Bild vorherrschend, die Kriegserklärungen von 1914 seien in einer Atmosphäre der Begeisterung verkündet worden und Europa sei fröhlich pfeifend in den Krieg gezogen. Die heutige Geschichtsschreibung sieht das etwas differenzierter. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs versprach sich ein großer Teil der intellektuellen Elite ...

Natur und Krieg

Virginie Loveling beschreibt ihren Tagebüchern, wie während der Kriegsjahre alles Grün aus dem besetzten Gent verschwand. Um den Nahrungsmittelmangel zu lindern, ergriffen die örtlichen Behörden Maßnahmen. Die Blumen, Zierpflanzen und Rasenflächen in den Stadtparks mussten „nützlicherem Grün“ weichen und machten Platz für den ...

Der Hund an der Front

Hunde spielten, wie auch andere Tiere, eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Kriegsführung. Auch sie wurden 1914 ‚zu den Waffen gerufen‘ und halfen den Soldaten auf verschiedene Weise. Hinter der Front wurden sie vor kleine Karren gespannt und beförderten Maschinengewehre, Munitionskisten und Lebensmittel. Nach einem Beschuss ...

11. Juli 1917 – Die Frontbewegung wendet sich an den König

Ab 1915 ergriffen katholische Intellektuelle an der Front Initiativen, um Soldaten vor einem Verfall der Werte und (sexuellen) Versuchungen zu behüten. Durch Studienkreise, Gebetsbünde und Fußballklubs boten sie „passende“, organisierte Entspannung an. Die Initiatoren nutzten die Gelegenheit, auch eine politische Agenda zu ...

Eine Bunkerlinie entlang der niederländischen Grenze

Die belgische Grenze mit den Niederlanden war während des Ersten Weltkriegs keine gewöhnliche Staatsgrenze. Südlich der Grenzlinie herrsche Krieg, nördlich davon lagen die friedlichen, neutralen Niederlande. Die deutsche Armee investierte anfangs wenig in die Verteidigung dieser Nordgrenze. Ein Angriff aus den neutralen Niederlanden war ...

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