Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier

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s.n. 1916, 13 June. Belgischer Kurier: belgische Ausgabe des Deutschen Kurier. Seen on 30 March 2020, on https://nieuwsvandegrooteoorlog.hetarchief.be/en/pid/6688g8gm2k/
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abend: WeiBbiersuppe, Rohlrabi mit Fleistfh. Das Amt des Einkaufers fiir die Schônebergeï Massenspeisungen liât Direktor Krausc vom «Russischen Hof» ehrenamtlich tibernommen. Die erstaunlichen Leistungen einer jugendlichen Gedachtniskiinstlerin beschâftigten die Berliner Psychologische Gesellsehaft. Der Vorsitzende der Gçsellsch'aft, Sanitatsrat Dr. Moll, fiihrte eine junge Dame, vor, die Tinter déni Narnen Trilby ôffentlich auf-trîtt. Sie «arbeitel» mit îhrem Yater zusammen nnd wirkt wahrhaft vérbltiffend — obschon bei der ganzen Sache kein Hokuspokus, keinc Hellseherei, keine Gedankeniibertra'gung im Spiolo iht. Es geht- ailes — wie Dr. Moll in seinem cin-leitenden Vortràge hervorliob — mit natiirlichcii Dingen zu, nnd Icdiglich erbliche Veranlaguug und Jahrlauge Uebung ver-einigen t-ieli hier, um Leistungen zuwege zu bringen, die aller-riijigs ganz ungewôhnlich, fast unbeimlich auf normal begabte Mensclien wirken. Bereits al s zehnjahriges Kind legte Trilby Proben Mires pbanomcnalen Konnens ab, und auch gestern nann'te sie in bùntem Durcliéinander Personlichkeiteu, Gegen->lànde, Zahlen, wic sic aus dem Iiorerkreis niedergeschrie-ben waren. Offensichtlieh arbeiten Vater und Tochicr nach einoni oder mehreren verabredeten Sehliisseln. Trilby, neben-bei cinc tiberaus anmutige, jugendliche Erschchiung mit klu-gen Gesichtszugen und lebhaften Augen, gibt mit vepbluffen-cler Siclièrheit die Namen -von Visitenkarten, die Nuniinern von Versicherungspolicen, die Arzneien auf Rezepten, die Titel von Biichern, das Datum von Briefcn u. a. an. Man konnte mit der graziôsen Dame, die sich wie nacbdenklich an die Stirii; gril'f, fast so etwas'wie Mitleid haben; -aber das Mit-leid '.s andelte sieli raseh in Staunen, und bewundernder Bei-fall folgte der ungcwôlinlicben Lcistung. luch die. intéressante.) Ausfùhrungen des Vorsitzenden ernteten lcbhafte Ancr-kenuuiig.Das Erbe Lingners. Geheimrat Lingner liai, wie bereits kurz berichtct. sein ScJilofi Tarap in der Schweie mit dem dazugehorigen Jagdgebiet dem Kônig Friedrich August von Sachseu hinterlassen, wâhrend sei9 SchloB Aibreehtsberg bei Loschwitz der Stadt Dresden ver-maeht worden ist. Die hcrrliche Besitzung soll zu cinem Yolks-park umgestalte! werden. , Ferner bat Lingnei cinc Anzahl Sljftungcn und Vermachtnisse gemacht. Die Stadt Dresden soll mit rnnd 10 Millionen Mark bodacbt w orden soin. Auch die Zukunft des feedeutendsten Lebenswcrkes Lingners, des in Dresden zu erriehtenden Dcutschen Hygienemu^cutps. i*(. volt l.ommcn si'cbër gcstellt. Die von Him gegriindcten Lingner-werke werden tinter Leitung seines Bruders Oskar Lingncr un-•m randerf forgefiihrt. Lingners liinterlassenes Ycrmôgen wird auf mindestens 30 Millionen Mark geschiitzt. Sport und Spiel. Wettlaufen und Wettreiten zur Pfingstzeit. Unter den Volksgebrauchen, die von altersher mit der. Zeit um Pfingsten verkniipft gewesen sind, liegt dem Wcttlauf und Wettrennen nach dem Maibuseh, dem Maibaum oder dem Pfingi-tbusch eine tiefere Bedeutung zugrunde, als es auf den ersteii Blick erscheinen ma g. Es liandeH -ici», nâMiîiçb dabei . unzweifelh&ft um eine Naehahnumg der bei ihreiii Einzug mit-ejnander wetteifernden Pflanzengenien in Wald und Fëld. AVeil die Pcrsonen eines solchen Wçttlaufs oder Wettritts dièse (leister darstellen, ist ihr Ziel der Maibuseh oder der Maibaum. der Vertretcr der Bannnvelt, in welchc die vom Win-tersehlaf ère aebten Genien des L'flanzenwachstums iliren Èiri-zug halten. Die idcellc Glcichbcdeutung der AVcttlaufer (Wett-reiter) und der Gewiichse komt auch dadureb zum Ausdruck, daB der zuerst Aiikommendc. als Siecor und Maikonig auf l'inen Straucb gesetzt und durch den Tau gezogen, dem zn-lefzt Angela.ngtcn aber <ûji Busch des Dornslranchs auf den Itiicken gebunden wird. Aus den DOrfeni, wo nocli das Pfingstreiten sich erhalten li-it, kommen die Pfingstkncchtc in die benachbarten Ortschaften, um Gabcn dafiir "einzusam-meln. Zum Wettreiten schmiicken s ie sich sell>gt und ihre Pferde mit bunten Biindern. Dem Pfcrde, df da- Zjel zuerst erreichl, wird der dort auîgehàngte Kranz uni den Hais ge-liângt. Die Konigswiirde fiillt dem zu, der im Eeitcn den Kranz herabsticht. Aus dem Kranzstech'en crwuc-hs in Schleswig-Holstein, wic der Schreiber dieser Zeilen aus eige-ner Jugetiflerinnerung bestatigen kaim, das Rin"r! iten. Die auf Mumengeschniucktci! . Pferden sellai Bekraiizteu -teclien im Keiten nach einem Ringc, der von cinem zwisclicu zwei Plaii-leji ausgespannten Seilc herabhângt. Der Siegéf. wird ÎCoi'iig und wahlt sich seine Kiinigin. TTmzug und Gajbeii>ammlung, Tanz und Gelagè besclilieBen das Fest. In manehen Dôrfern siidlicli von Lehnin lindet zu Pfingsten ein Wettlauf nach einem ini Felde eingegrabenen Maibuseh statl, wâhrend in anderen Dfirfern der mit Geschenkcn Jjchangene, Maibaum er-klcttert, wird. Im oberèten Bande der von ihm besorgten zwei-ten Auflage des Werkes Wald- und Feldkulte> von Wil-belm Mannhardt bemerkt Dr. W. Heuschkel: < IJeberscblage ich allé erlâuterten Ueboîliefeningen, so tritt tnir da- Bild eines vollstandigen Brauches vor das innerc Auge, von wel- cnem die bis heute erbaltenen Sitteo but die zersprengien und vereinzelte Ueberreste sind.» Die Feierlichkeit. — nahm-lich des Pfingstwettrittes — begann mit dem Wettauslauf oder Wettausritt zum Maibuseh, sie setzto sich i'ort in dem fest-liehen Einzug mit dem Maibuseh oder Maibaum und Pfingst-konig in das Dorf, in dem Umzug von Haus zu Ilaus und schloB mit der Prozession um die Grenzen der Aecker und der ganzen Gemarkung. Zwei Meister des deutschen Rennsports als Infanterie-Fuhrer. Das letzte «Militàrwpehenblatt» meldet zwei Befôrderungen, die in Sportkreisen ein besonderes Intéresse beanspruchen kônnen. Die erstc davon ist die Ernennung des Majors ;t» D. Grafcn von Bismarck zum Obertslcutnant, die zweitc die Verieihung eines Patentes seines Dienstgrades au den charak-terisierten Oberst z. D. Grafen von AVuthenau-Hohen-t h u r ni. — Es handelt sich um den Grafen August. Bismarck, der jahrelang, erst als Dttsseldorfer Husar, dann als Rittnieistcr des 1. Garde-Dragoner-Rcgiments, einen der bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Rennstallc unterhielt und sich, nach seiner Verabschiixlung, in seine Heimat Suddeutschland zurtickzog: cr lebt seitdem als gro&herzoglich badischer Kam-merherr in Baden-Baden. — Graf Karl Adam Wuthenau trug friiher ebenfails, gleiçhzeitig mit dem'Grafen Augsut Bismarck, den hellblauen Rock der ersten Garde-Dragoncr und stieg hau-fig auf dcutschen ReimbaJuien in den Sattel. Nachdenl cr dann vorubergeheiKl dem 12. Husaren-Regiment in Weifienfcls ange-, hort batte, trat cr in koniglich siiclisiche Dienste, kam zu deu Garde-Reitern und war zuletzt Kommandeur eines Ulancn-Regi-ments. Er fet. als Sohn der 1011 verstorbenen Gratin Pauline von1 Wiirttemberg, dem wurttenibcrgischén K5nigshau.sc ver-, waudt und als Gattc der Gratin Antoinette Çhotek ein Schwa-ger der ermordeten Herzogin von Hohenborg und ihres Ge-mahls, df^ Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich. Diese beiden frtiheren preuBischen Gardedragoner haben imWcltkrieg wieder Dienst genommen. (!raf Bismarck ist jetzt, Bataillons-Kommandeur im Landwehr-lnfanteric-Regiment Nr. 111. Graf Wuthenau Kommandeur des Reserve-Infanterie-Reginients Nr. 107. Graf Bismarck ist 66, Graf Wuthenau 53 Jahrc ait. v. W, Aus GroBsBmssel. Die Briisseier Altersheime und Wohlfahrtseinrichtungen. phb. Der Verwaltungsrat der Altersheime und Wohlfahrtseinrichtungen hat dem Briisseier Magistrat zweeks Billigung die Ilauslialtungsbcrichte fiir 1916 der ihm unterstefiten Institute zugesk'llt. Dii' Abrechnung schlieBt im ordcutlichen l'itat mit einem Fehlbetrag. der die stattliche Sumnio von 8 355 205,95 Franken erreichl. das heiBt mit einer weiteren Unterbilanz von 1 781 067,13 Franken gegeu 1915. Seit zehn Jaliren haben die Haushalfcttngsabsi'hliisse stets steigende Fehlbetrage aufzu-weisen gehabt. Tm Jahre 19fl5 betrug der Dcfizit der Alters-heime uur 310 330,60 Franken; es ist also seit dem um mehr als das Zehnfache gestiegen. Das Steigen der Unterbilanz wurdo leilweise durch die Nebenausgabe bedingt, die der Yerwaltung der offentlichen Wehlfahrtsemriehtungen aus den Kriegsereignissen erwuchsen. Die etatsmâfiigen Voraiischliige wurden unter Voraussetzung" der Kriegsdaucr fiir das gautfe Finanzjabr fesigelcgt. Bei der Preissteigerun,'.' fiir Lobensmittel, Kleider, Arzneien und Brenn-matcrialen wird man mit einer Ergânzungsausgabe. von 350 000 Franken zu rcehnen haben. Andere dringende Ausgaben reeht-fertigen cbenfalls die \ ermehruug des Fehlbetrages. Die Zaiil der Insa- en einzelner Wohlfahrt&ansta11en ist bedeutend ge-st u ; so hat sich die ries Kinderunl ers ttttzungsheimeu bei-spiclsv. eise <seit 1913 verdreifacht. Die Geldunterstûtznngeti an Insassen der Vereinigten Altei -heimc. ri r Stifhing Paehéeo und des Jtîospizes Jouet-Rey wurde fiir die Dauer de- Krîtges erhiiht. Auf anderen Ge bieten der Wohltatigkeit haben die Ereignisse cbenfalls bedeu-tende Auslagen verursacht. .Sic belàufon sich insgesanit auf 1699 600 Franken, die sich folgenderttiâBen vcrteilen. \n Kohli u .pr. 700000 K -e ........ s ... . 400000 < içliorif 75 000 Kaitoffeln (I. Viertèljabr) 186000 Mil ch ■. 51 600 Hilfe in Arbeitsbise die zur Unterstiit-7'ing durch den Dienst Hilfe an Arbeits- lose» nicht bereclitigt sind 165000 > Kostcn fiir. Inspektiou und Yerwaltung . 123 000 Franken 1699 600 Die Wolilfahiti ver>vaitung liai sich aufierdem gezwungen geseben, ein neues Konto fiir die Zahlungen der Zinsen derje-nigeh Betràge einzurichten, die ihr die Nationalbank a orge-schossen hat; sie belaufen sich auf 130 000 Franken. Da zudem die Gemeindeverwaltung fiir die Unlerhaltungs-< kosten der Bettler und Vagabunden aUfzukommcn bat, die sich auf nicht weniger als 95000 Franken belauft, so ergibt. dio von den Steuerzahlern der Stadt fiir Alters- und Wohlfalirt.— pflege zu tragende Summe den schonen Gesamtbetrag von 1 Mil-1 lion 450 205,93 Franken. O. N. Die Sieger von Skagerrak in der Neuen StraBe. Ein Uhr, bdjpWchc Tisehzeit. Uili.tr strebi n die i'a-anten ihrem Heini zu, die groBe aber enge Yerkehrsadcr Briis^i 1-; zeigt das um diese, Stunde gewohntc Bild gcsclwiitigen Treibens. Die Mitte der Strafie haltend, promijnieren vier junee, sclilanko Marineoffiziere, fief gebriiiuit, tadellos ra ieit. in Kxtrauniform. Der lang ersebntf Urlâub, er ist da und soll getn^M-u werden. Und wie zu Hanse, an der \Vas erk inte, hunimeln ie in breiter Reihe. die StraBe' entlang. laehend mid vergniigt plau-dern, ihre Eindrucbc mitti ilend. lieller i-Vcudcu -ciu in ii'gt auf den Gesiehtern unserer blauen Ofiizn id. genieBeii in harmloser Frôhiichkeil jlir<■ Diensttreibeii. Kurios die Kchrseite dièses Mariuebummel. Naclideiiklé. h sti!| stehen-bleibend. vcrfolgen die Augen der K:;ihcimi ohe'n die Kame-raden der Sieger von Skagcrrak, rii>- dcqi britiselien I.iiwen die so gcfurchtcten Prankcn gcstutzl haben, uni (iaïui mit 'nach-denklichem Gesicht jhïcn Wcg fortzuset/e,u. Dièses «•< hauspiel wiederholt sich auf dem ganzen V cgf und dokumcn- tarisch den tiefen Eindruck, welclien der nie fiir miiglieh goba Mena deutsche Seesicg auf dî- Brlis.-<-ler Bev.Olkerung ausiiljt. al. Vom Briisseier Aquarium. Den mei-ten hier in (;anii-8on liegeuden Fçldgranen diirfte es unbckannt sein, daB. auch Briissel sein A<|nariuin hat. Dièses Aquarium wurrie ni einem ' cigens fiir seine Zweckc eingericlrteteu ll-'itsi' auf der Luiza-laan in uninittelbarcr Nàhc des Eingangs zum Hose'h erriclitet und enthalt eine réichhaltige, znni Teil recht t-elfene tfaminlung •exotischcr Fische. Seit Kfiegsbeginn wurde da - Aquarium go-schlossen, da das zu seiner Erhaltuhg notwenrii.ge Scewasser nicht mehr beschafft werden konnte. Die Yerwaltung hat wâhrend der Dauer des Kriegcs"recht siiarsam mit dem nocli vor-handenen und zum Teil aufgespar'leu Secwasser g«'« irtsdiaftet, Wpdurch es ihr ermôglîcht wurde, rien groBtcn l'ei! der Fische am Leben erhalten zu kônnen. Ancli an den iiir die Tiere zum Unterhalt erforclerlichcn Nahrungsmitteln war anfangs .eino _gc-wisse Knappheit eingetreten. docli fuhrtcn \ erM'ehe. die Tiere mit gehaektem Fleisch, Muscheln und àllerlei (.îeviiirm zu er-nâhrcn, zu einem guten Èrgcbnis Seit gerauun r Zeit ist eino Frau von der Yerwaltung des Aquariums verp^lichtet worden, nuu Wtirmer im Waldc zum Fiittern der Fische zu samineln. Sic bringt fast tagtaglich einen ganzen Eimer * oll Wiiriner mit und verdient sich auf diese Art und Wcisi' ihren Lebens-unterhalt. — Ani Sunntag, den 18. «fuui, wird nun von der Yerwaltung des Aquariums in der Freicn Universitat< eino Ausstcllung der seltenstcn cxotisclien Fische vcranstaltet. Die Ausstellung ist woliltiitigen Zwecken gewidmet, das Eintrilts-geld wird sich auf 25 Centinicn belaufen. — So wird es auch unsern Feldgrauen ermôglicht sein, einmal Briissel s reichhaltigo Fischsammlung in Augenschein nehmen zu kônnen. Auf die Ausstcllung selbst werden wir noch zuruekkonnnen. em. Vier Kinder von der Stralîenbahn iiberi'ahren. Di 'se Woche wurden 2 Kinder auf der HoehstraBc. eines auf dçr Genter Ç'haussee und ein viertes in der Eniil l'arpentierstratio von lier StraBenbahn uberfahren. Die Haufung dieser Unfâllo in innerhalb eines so geringen Zeitraumes muBte man fiir un-môglich halten, wenn es nicht traurige Wirkliclikeit wâre. An weni licgt die Schuld? Viele Personen werden ohne weiteres die Schuld auf den Sehaffner sciiieben und ihn der Unaufmerk-samkeit anzeigen. AVer aber hat nie beobachlel, wie die, Kinder der Ba lin uachiaufen, sich au «ie iiangen und beim Erscheinen de- Scbaffnrers ebenso schnell wieder davon springen. Gegep dièses Spiel» miiBte \iel strenger verfahren werden. Die Pob-7.i ■ raiiBte. anstatt, den Kandern nur zu rirohen, sie mit aufs Poli-zeiamt nehmen und ihnen dort eine wohlverdiento Strafe zuteil werden la-^sen. Die Strafe solltc iiffontlich liekaiint gemacjit. und in allen Schulen von den Lehrcrn den Scliiilern mitgetedt werden. Yielleicht wiirde man dann erst verhiiten kônnen, daCi binnen S Tagen 1 Kinder aui den l'riedhof g< bracht v, irdtn miissen. phb. Das Rathaus in Schaarbeek, VS^ic ein l'hônix aus der Asche ist das vor vier Jaliren durch eine Feuersbrunst, die allen Briissclerii noch erinnerlich sein diirfte, zerstôrtc Schaai-becker lîathaus neti erstanden. Mail legt jetzt di<- lelzte Iland an die, Vollendung der letzten Sale; das Schôffeii-M.tlcgiuni trifil Vorkehrungen, um dio Wiederherstcliuug des Oebiiudes zu feiern. Die Fest'Iiqhkeit soll einen ganz intirneu Charaktcr tragen und wird nicht mit der ursprUnglich geplanten l'eier-lichkeit vor sich gehen. Man beabsichtigt. jedoch, die Vertreter der Schulen. V'ereine und der einzelnen Ortsgruppen in dem neuen Bail zur Erôffuiuigsieier zu vcrsainmeln. Bekannftmachung Auf Griuid der Ziffer 6 der Verordnung des Herrn (îeneral-gouverneurs vom 23. Joli 1915 bestimme ich zur Durchfiihrung der Verordnung vom 16. Mai 1916, betreffend den Ankauf der noch vorhandenen Bestandc an Brotgetreide und Mehl aus dem Erntejahre 1915 und aus friiheren Erntejabien: 1. Jcder Landwirt, sowie jeder Besitzer oder Lagerlialter von vermengteni oder nicht vermengtem Brotgetreide oder von Mehl ist verpfliehtet, seinen ganzen Bestand an Brotgetreide oder Mehl bei dem Btirgermeistér der Goftioinde ' seines Wohnsitzes bis zum 15. Juni 1916 abzulieîern, mit Ausnahme der Mengen, die ihm nach der Carte d'Information (Inlichting) zum Verbrauch in der eigenen Wirt-schaft belassen sind. 2. Entsprechend meinem Befehl wird das Getreide und Mehl von lien Burgermcistern in einem gut bewachten Lager bis zur Uebernahme durch das Bureau Provincial des Récoltes untergebracht werden. Das Getreide und Mehl wird in den Lagern getrennt nach den einzelnen Besitzern und mit der Angabe des Gewich'tes verselien aufbewahrt, so daB seine Identitàt weiter feststellbar bleibt. Die Biir-germeister sind im Bedarfsfalle zur Beschaffuiig von S;i eken verpfliehtet. 3. Zur Durchfiihrung meiner Anordnungen, sowie einer ge-nauen Kontrolle der noch lieferbaren Mengen habe ich den Biirgermeisteru widerruflich das Recht und die Pflicht iibeitragen, aile Lagerraunie, Speichcr und Miihlen zu bc-treten.4. Das Bureau Provincial des Récoltes ist \ erpflichtet, die ge-sammelten Mengen Getreide und Mehl bis zum 3. Juli 1916 anzukaufen und fiir alsbaldige Zahlung an die Eigcntiimer Sorgo zu tragen. 5. Wer vorstehenden Anordnungen nicht Folge leistet, hat nach den bestehenden Strafbestimmungen strenge Bestra-fung und Einziehung der etwa hinterzogenen Vorrate zu erwarten, Briissel, den 1. Juni 1916. ProvinzîalJErnte-Kommission fiir die Provinz Brabant. Gerstein, Op grond iaii nr. 6 der Verordening \au 23 Juli 1915 van den Heer Generalgouverneur, bepaal ik, met liet oog op de uitvoering der Yerordening van 16 Mei 1916 betreffend deu aankoop v m rie uog voorhanden stapels koren en nieel uit lie1 oogstjaar 1915 in uit ^roegerc jaren, hetgeen voigt: 1. Elke landbouwcr, eveuals elke bezitter of stapelhouder van gemengd of ongemengd koren of van meel is verplicht, zijn ganschen voorraad koren of meel bij den burgemeester dev gerneentè, waar hij woont, ten laatste op 15 Juni 1916" in te leveren, met uitzondering van ri" hoeveelheden die lieni, volgens de inlichtingskaart, voor het gebruik in cigen bedrijf toegestaan werden. 2. Ovcreenkoin-tig my'n bevel, zah het koren en het meel door de burgemeester» in een goed bewaakte stapelplaats geborgen worden, totdat de Provinciale Oogstkommissie ze overneemt. Het koren en het meel moet in de stapelplaat-sen afzonderlijk; geschciden naar de verschillendc bezitters en voorzien van de. aangifte vali het gewicht, worden bc-waard, zoodat de herkomst er van steeds vast te stellen is. De burgemeestérs zijn desnoods gehouden voor zakken te zorgen. 3. Met het oog op de uitvoering vau mijne schikkingen, evenals op een nauwgezet toezieht over de nog leverbare hoeveelheden, heb ik den burgemeestërs wederroepelijk het recht en den plieht opgelegd, aile stapelplaatscn, zolders en mo-lens te bezoeken. 4. De Provinciale Oogstkommissie is verplicht, de samenge-brachte hoeveelheden koren en meel ten laatste op 1 Juli 1916 aan te koopen en voor een spoedige uitbetaling aan de eigeuaars te zorgen. 5. Wie vorenstaande schikkingen niet nakomt, stelt zich vol-gens de bestaande strafbepalingen bloot aan strenge straf-fen en aan de verbeurdverklaring van gebeurlijk achter-gehouden stapels. Brussel, den In Juni 1916. Provinzial=Ernte»Kommi5sion fiir die Provinz Brabant Gerstein. Skv is En vertu de l'art. 6 de 1 arrêté du 23 juillet 191.) de Son Excellence le Gouverneur général, j'ordonne ce qui suit, en vue d'a-!-urcr l'exécution de l'arrêté du 16 mai 1916 concernant l'achat des stocks dp <*ércales servant la. [lanification et <i<-s stocks de farine de la récolte de 1915 et ries récoltes précédentes:1. Tous les agriculteurs, tous les propriétaires ou riepo itaircs de farine et de céréales mélangées ou non et pouvant servir à la panification, sont tenus de livrer, le 15 juin 1916 au plus tard, la totalité de leurs stocks d' céri aies et. do farine au bourgmestre de leur commune, à l'exception ries quantités qui. conformément à leur carte (l'information, leur sont réservées en vue de leur consommation personnelle. 2. Selon mes instructions, les céréales et. la farine seront conservées, par les soins de- bourgmesters, dans un dépôt bien gardé et y resteront, jusqu'à ce que le Bureau provincial des récoltes en prenne réception. Dans ces dépôts, les céréales et la farine seront conservées séparément avec indication du nom de chaque propriétaire et du poids, de façon qu'il soit toujours possible d'en détnenniner la proyedahee. Si la chose est nécessaire, les bourgmestres sont tenus de se procurer des sac •. 3. Afin d'assurer lapplication des dispositions prises par moi et le contrôle exact des quantités qui restent à livrer, j'ai, jusqu'à nouvel ordre, donné le droit et, en même temps, imposé l'obligation aux bourgmestres de pénétrer dans tous les locaux servant de dépôts, dans les granges et les moulins, 4. Le Bureau provincial des récoltes est tenu d'acheter, jus-quau 1er juillet, les quantités de céréales et de farine ainsi rassemblées et de faire en sorte qu'elles soient piompteinent payées. 5. Quiconque n'observe pas les dispositions précédentes sera sévèrement puni, conformément aux dispositions pénales en vigueur; en outre, les quantités non délivrées pourront être confisquées. Bruxelles, le 1er juin 1916. Provinzial=Ernte=Kommission fiir die Provinz Brabant G ersteia.

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