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11. Juli 1917 – Die Frontbewegung wendet sich an den König

Ab 1915 ergriffen katholische Intellektuelle an der Front Initiativen, um Soldaten vor einem Verfall der Werte und (sexuellen) Versuchungen zu behüten. Durch Studienkreise, Gebetsbünde und Fußballklubs boten sie „passende“, organisierte Entspannung an. Die Initiatoren nutzten die Gelegenheit, auch eine politische Agenda zu ...

Jozef Simons. Schriftsteller, Soldat und flämischer Nationalist

Der Erste Weltkrieg wurde schon bald nach dem Waffenstillstand zu einer dankbaren Inspirationsquelle für Künstler und Schriftsteller. Flämische Autoren porträtierten gern den tragischen Frontsoldaten, der nicht nur mit feindlichem Geschütz, Kälte und Ungeziefer fertigwerden musste, sondern auch mit herablassenden, des Niederländischen ...

Wahlen in Kriegszeiten

Durch den Krieg gab es 1915 keine Gemeinderatswahlen. Die amtierenden Gemeinderäte blieben einfach „an der Macht“. Obgleich das eine irreführende Formulierung ist. Der Bürgermeister und die Beigeordneten blieben zwar im Amt, aber sie unterstanden den deutschen Besatzern. Sie konnten allenfalls versuchen, ihre Bürgerinnen und ...

Ein Bier aus Apfelkraut und Taubenfutter

Die meisten Wirtschaftszweige in Belgien hatten während des Ersten Weltkriegs schwer zu leiden. Das galt jedoch nicht für die Brauereien im unbesetzten Belgien hinter der Front. Deren Geschäfte brummten vielmehr. Die Bevölkerung in dieser Region war während der Kriegsjahre nämlich explodiert. Da waren nicht nur die Soldaten aus den ...

Wiederaufbauen oder erinnern?

Nach dem Krieg standen viele flämische Städte vor denselben Fragen. Sollte ihre Stadt in vollem Glanz aus der Asche wiederauferstehen und wieder so wie zuvor aussehen? Oder bot der Wiederaufbau Chancen für neue städtische Visionen? Sollte man die Toten ehren, indem man die Trümmer dort liege ließ wo sie waren? Oder sollte man sich für ...

Ausstieg der Russen aus dem Krieg

Im Frühjahr 1917 wurde der russische Zar gestürzt. Eine Provisorische Regierung übernahm die Macht und versprach ein freieres, demokratischeres Regime. Hinsichtlich des Krieges jedoch blieb das neue Regime kategorisch: Russland würde gemeinsam mit den Alliierten den Kampf bis zur bedingungslosen Kapitulation Deutschlands fortsetzen. Ein ...

Lachen über Elend

 „Always look on the bright side of life“, sang der gekreuzigte Messias Brian mit seinen Schicksalsgenossen in der Schlussszene von Monty Pythons berüchtigtem Film „Das Leben des Brian“. Brian und seine Gefährten sind nicht die Einzigen, die über das Schicksal lachen, das sie trifft. Galgenhumor ist ein häufiges ...

Bildsprache in Karikaturen

Heute stellen die vielen politischen Spottbilder aus dem Ersten Weltkrieg eine interessante Quelle zu den Kriegsjahren und den Blick auf diese Zeit dar. Wichtig dabei ist die Nuance, dass es Wissen voraussetzt, um die Karikaturen tatsächlich lesen zu können. Sie greifen nämlich auf eine ganz eigene Bildsprache zurück. Dabei machte der ...

Bildung und Unterricht

Nach belgischem Gesetz musste jedes Kind zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr die Schule besuchen. In den ersten Monaten des Schuljahres 1914-1915 war dies jedoch äußerst schwierig. Durch die Mobilisierung hatte sich der Bestand an Lehrern gelichtet, und sehr viele Schulgebäude waren mit Flüchtlingen und alliierten oder deutschen ...

Mata Hari

Auch hundert Jahre nach ihrem Tod ist Mata Hari ein Begriff. Viele erinnern sich besonders an das Bild der Femme fatale, der gefährlichen Doppelspionin, die ihre Sinnlichkeit einsetzte, um Militärs Informationen zu entlocken. Ab dem 14. Oktober schaut das Fries Museum in Leeuwarden auf die Frau hinter dem Stereotyp.Dass gerade im ...

Panzer an der Front!

Der Erste Weltkrieg versandete schnell in einem Grabenkonflikt mit fast völlig festgefahrenen Frontlinien. Alle kriegsführenden Parteien machten sich darum eifrig auf die Suche nach Auswegen aus dieser Sackgasse. Die Franzosen und Briten kamen unabhängig voneinander auf eine gleichartige Idee: motorisierte und gepanzerte Fahrzeuge, bewaffnet ...

Ein aktivistisches Bankett

Auf Bitten der Aktivisten – jener flämischen Nationalisten, die mit der deutschen Besatzung kollaborierten – wurde die Genter Universität von den deutschen Besatzern im Jahr 1916 wiedereröffnet, jetzt mit Niederländisch als Unterrichtssprache. Die Einmischung der Deutschen verprellte viele Professoren und lediglich eine begrenzte ...

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